Handball-Bundesliga: THW Kiel bleibt SG Flensburg-Handewitt auf den Fersen

14. Sieg in Folge : THW Kiel bleibt Flensburg auf den Fersen

THW Kiel hat seine Siegesserie in der Handball-Bundesliga ausgebaut und bleibt Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt auf den Fersen. Das Team von Trainer Alfred Gislason gewann bei Aufsteiger SG BBM Bietigheim 32:21 (14:11)

Der THW Kiel geht nach dem 14. Sieg in Serie als erster Verfolger des ungeschlagenen Titelverteidigers SG Flensburg-Handewitt in die kurze Weihnachtspause der Handball-Bundesliga. Nach dem ungefährdeten 32:21 (14:11) am Samstag bei Aufsteiger SG BBM Bietigheim beträgt der Rückstand der Kieler (32:4 Punkte) auf den verlustpunktfreien Tabellenführer weiter vier Zähler. Endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet hat sich der Tabellenvierte SC Magdeburg (26:10) nach einer 25:27-Heimniederlage gegen EHF-Cup-Sieger Füchse Berlin.

Am kommenden Donnerstag kommt es zum Verfolgerduell zwischen Kiel und Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen (31:5). Nur der Sieger darf sich weiter Hoffnungen auf die deutsche Handball-Krone in dieser Saison machen. „Jeder wird Vollgas geben“, sagte THW-Trainer Alfred Gislason. Und Nationalspieler Steffen Weinhold kündigte an: „Wir werden von Anfang an die nötige Aggressivität an den Tag legen.“

Das war gegen Bietigheim nicht der Fall. Erst nach dem Wechsel sorgte der Favorit für klare Verhältnisse. „Was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, war nicht schön“, kritisierte Gislason. Beste Werfer beim THW waren Niclas Ekberg mit acht Toren und Domagoj Duvnjak (6).

In einem hitzigen Ost-Derby verspielte Magdeburg am Sonntag gegen starke Berliner, die sich nach ihrem Coup im Pokal-Viertelfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen erneut in blendender Verfassung präsentierten, die letzte Chance auf die Meisterschaft. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte zogen die Gäste in der zweiten Halbzeit dank eines starken Silvio Heinevetter im Tor und der Treffsicherheit der Außen Bjarki Mar Elisson (7 Tore) und Hans Lindberg (6) phasenweise auf fünf Treffer davon und brachten den Sieg sicher ins Ziel.

(dpa/sid/ako)
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