Nach Abbruch des Spiels Fan nach medizinischem Notfall bei Handball-Spiel aus Krankenhaus entlassen

Update | Hamburg · Schock beim Bundesliga-Spiel in Hamburg: Die Partie des HSV gegen die Handballer der MT Melsungen musste am Sonntag abgebrochen werden. Grund war ein medizinischer Notfall im Publikum. Nun wurde der Fan aus dem Krankenhaus entlassen.

 Ein Rettungswagen (Archiv).

Ein Rettungswagen (Archiv).

Foto: dpa

Nach dem medizinischen Notfall im Zuschauerbereich während des Bundesliga-Heimspiels gegen die MT Melsungen hat Aufsteiger HSV Hamburg Entwarnung gegeben. Der betroffene Fan konnte das Krankenhaus noch am Sonntagabend verlassen. Dies teilte der Klub aus der Hansestadt am Montag mit.

"Das sind natürlich sehr erfreuliche Nachrichten, und wir wünschen ihm für seine Gesundheit alles erdenklich Gute", sagte HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke nach Rücksprache mit der Familie. Das schnelle Eingreifen der Helfer und Ärzte in der Halle habe dafür gesorgt, dass der Fan nach der Behandlung die Nacht zu Hause verbringen konnte.

Da es sich bei dem betroffenen Fan um einen Angehörigen eines HSVH-Spielers handelte, war die Partie gegen Ende der ersten Halbzeit abgebrochen worden. Nun muss die Handball-Bundesliga (HBL) entscheiden, ob das Spiel neu angesetzt oder gegen den HSVH gewertet wird.

HSV-Kapitän Lukas Ossenkopp sagte am Sonntag bei Sky, dass sich der Vorfall in dem Zuschauer-Block ereignet habe, in dem die Angehörigen der HSV-Spieler sitzen. „Wir sind sehr, sehr froh, dass das Spiel abgebrochen wurde. Niemand hätte sich noch über Tore und Paraden freuen können.“

Zunächst blieben beide Teams auf dem Feld. Dann wurden die Mannschaften vorzeitig in die Kabinen geschickt. Zunächst sollte die Partie fortgesetzt werden, doch dann fiel die Entscheidung für den Abbruch. Wann das Spiel wiederholt wird, steht derzeit noch nicht fest. Erst am 16. Oktober war die Partie zwischen dem Bergischen HC und der HSG Wetzlar wegen zwei Notfällen im Publikum abgebrochen worden.

(kron/dpa)