1. Sport
  2. Handball

Bikinis verweigert: Superstar Pink will Strafe für Beachhandballerinnen zahlen

„Sexistische Regeln“ : Superstar Pink will Bikini-Strafe für Beach-Handballerinnen zahlen

Norwegens Beachhandball-Frauen haben statt der vorgeschriebenen knappen Bikinis längere Hosen getragen – und sollen deshalb eine Geldstrafe zahlen. Diese will US-Sängerin Pink nun übernehmen und die Frauen so in ihrem Kampf gegen Sexismus unterstützen.

US-Sängerin Pink will die norwegischen Beachhandballerinnen in ihrem Kampf gegen Sexismus unterstützen. Sie würde "gerne" die Geldstrafe für die Sportlerinnen bezahlen, die diese wegen des Tragens von Shorts bei der EM durch die Europäische Handball-Föderation (EHF) aufgebrummt bekommen hatten, schrieb die 41-Jährige bei Twitter.

Sie sei "sehr stolz" auf den Protest der Beachhandballerinnen gegen "sehr sexistische Regeln", schrieb der Superstar weiter. Sie sei der Meinung, dass vielmehr die EHF "wegen Sexismus bestraft werde müsse", betonte Pink. Den Norwegerinnen rief sie zu: "Gut gemacht, Ladies. Macht weiter so!"

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">I’m VERY proud of the Norwegian female beach handball team FOR PROTESTING THE VERY SEXIST RULES ABOUT THEIR “uniform”. The European handball federation SHOULD BE FINED FOR SEXISM. Good on ya, ladies. I’ll be happy to pay your fines for you. Keep it up.</p>&mdash; P!nk (@Pink) <a href="https://twitter.com/Pink/status/1419127641068630016?ref_src=twsrc%5Etfw">July 25, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
Dieses Element enthält Daten von Twitter. Sie können die Einbettung solcher Inhalte auf unserer Datenschutzseite blockieren

Die Strafe soll laut norwegischem Verband 15.000 Kronen (1440 Euro) betragen. Es habe bereits mehrere Angebote gegeben, die Summe zu übernehmen, sagte der Präsident des norwegischen Verbandes, Kare Geir Lio. Allerdings wolle man sie aus eigener Tasche aufbringen.

Die Spielerinnen drängen auf eine freie Wahl der Spielkleidung "innerhalb eines standardisierten Rahmens". Die aktuell vorgeschriebenen Bikinis empfinden viele als unpraktisch oder sogar als erniedrigend.

(kron/SID)