Golf: Martin Kaymer und Maximilian Kieffer verpassen Cut in Paris

Golf: Kaymer und Kieffer verpassen Cut in Paris

Fünf Tage nach seinem zweiten Platz beim Heimspiel in Pulheim hat der deutsche Topgolfer Martin Kaymer im Kampf um einen Platz im europäischen Ryder-Cup-Team einen Rückschlag erlitten.

Wie auch sein rheinischer Kollege Maximilian Kieffer (Düsseldorf) scheiterte der 33-Jährige aus Mettmann bei der French Open in Paris deutlich am Cut nach zwei Runden.

Auf dem Par-71-Kurs im Club Le National, Ende September auch Schauplatz des traditionellen Kontinentalvergleichs gegen Titelverteidiger USA, benötigte Kaymer 153 Schläge (77+76) und lag damit auf dem Leaderboard abgeschlagen in hinteren Regionen. Kieffer, der vor Wochenfrist in Pulheim Zwölfter war, benötigte zwei Schläge weniger als der ehemalige Weltranglistenerste (75+76).

Als die beiden deutschen Profis bereits im Klubhaus waren, befanden sich zahlreiche Spieler noch auf ihrer Runde. Darunter befand sich auch der Ratinger Marcel Siem, der aber bei Halbzeit seiner Runde ebenfalls unter der Cutlinie befand. Spitzenreiter im Klubhaus war zu diesem Zeitpunkt der Schwede Marcus Kinhult (136).

Kaymer hatte sich nach Platz zwei bei der BMW Open in Pulheim optimistisch geäußert, im Rennen um einen Platz im zwölfköpfigen Ryder-Cup-Team noch punkten zu können. Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, von Kapitän Thomas Björn eine der vier Wildcards zu erhalten. Dazu allerdings müsste sich der zweimalige Major-Gewinner in sehr guter Form präsentieren. In Paris war dies Kaymer nicht.

(lt/sid)
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