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Düsseldorf: Fußballerinnen aus Syrien und Irak feiern Comeback

Düsseldorf : Fußballerinnen aus Syrien und Irak feiern Comeback

Trotz der Kriegswirren in ihren Heimatländern lassen sich die Frauenfußball-Nationalmannschaften aus Syrien und dem Irak nicht von ihrem Sport abhalten. Beide Länder starteten in die Qualifikationsspiele zur WM 2019 in Frankreich. Die Irakerinnen hatten zuletzt am Arabia-Cup 2010 in Bahrain teilgenommen, einem Werbeturnier vor der WM 2011 in Deutschland. Die Syrerinnen, die seit 2005 ein Frauenteam haben, waren wegen des Bürgerkrieges zuletzt 2011 offiziell aktiv.

In Duschanbe in Tadschikistan verlor die irakische Auswahl gegen die Gastgeberinnen, die ihr erstes offizielles Länderspiel bestritten, durch ein spätes Tor von Jonona Halimova mit 0:1. Irak-Coach Adil Qader lobte sein Team dennoch. "Manchmal ist Fußball nicht fair. Wir hätten ein Remis verdient gehabt und wollen es gegen die Philippinen besser machen."

Auf Syriens Fußballspielerinnen warten in Hanoi (Vietnam) vier Spiele in acht Tagen. Das Team von Trainer Abd Alghini Tatteesh verlor um Auftakt mit 0:1 gegen Singapur. Lim Li Xiam (27.) gelang der einzige Treffer. Dennoch beeindruckten die Syrerinnen bei ihrer Rückkehr auf die internationale Bühne nach sechsjähriger Zwangspause.

(DPA)