SC Paderborn 07 schlägt den 1. FC Heidenheim 3:1 und springt auf Platz zwei

3:1 gegen Heidenheim : Paderborn hat Aufstieg in der eigenen Hand

Der SC Paderborn hat einen weiteren Schritt in Richtung Bundesliga gemacht. Die Ostwestfalen springen durch den 3:1-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim auf Platz zwei. Damit hat man den Aufstieg in eigener Hand.

Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn steuert weiter auf Kurs direkter Durchmarsch in die Fußball-Bundesliga. Die Ostwestfalen setzten sich dank eines Doppelpacks von Christopher Antwi-Adjei und eines Treffers von Kai Pröger (90.+2) im Duell mit Konkurrent 1. FC Heidenheim verdient mit 3:1 (0:0) durch und kletterten auf Aufstiegsplatz zwei. Die Paderborner profitierten dabei auch von der Niederlage des Hamburger SV bei Union Berlin.

Das beste Team der Rückrunde ist damit seit sechs Spielen unbesiegt (fünf Siege). Für den formstarken "Jimmy" Antwi-Adjei waren es die Treffer Nummer sechs und sieben (52. und 59.) in den jüngsten sieben Partien. Während Paderborn von der Rückkehr ins Oberhaus träumen darf, kann Heidenheim den Aufstieg bei fünf Punkten Rückstand auf den Rivalen trotz der besten Saison der Klubgeschichte wohl abhaken. Daran änderte auch der Ehrentreffer von Robert Andrich (90.+3) nichts.

"Wir genießen den Moment. Dass wir an Hamburg vorbeigezogen sind, ist super schön", sagte Antwi-Adjei bei Sky: "In der ersten Halbzeit war es ein Duell auf Augenhöhe. Die wenigen Chancen, die man gegen eine Mannschaft wie Heidenheim bekommt, muss man nutzen. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft so helfen konnte."

Vor 12.588 Zuschauern in der Benteler-Arena hatte der Gast den besseren Start, als Norman Theuerkauf per Freistoß die Latte traf (18.). Heidenheim, das auf Offensivspieler Nikola Dovedan (Knie) verzichten musste, konnte aber die verletzungsbedingten Ausfälle von Kapitän Marc Schnatterer und Timo Beermann nicht kompensieren. Beide musste frühzeitig raus (40./41.).

Glück hatte Paderborn, als Schiedsrichter Alexander Sather (Grimma) nach einem Handspiel von Mohamed Dräger im Strafraum auf Stürmerfoul anstatt auf Strafstoß entschied (63.). Die Gäste gaben sich nie auf, konnten die sichere Paderborner Abwehr aber nicht mehr ernsthaft gefährden.

Statistik

Paderborn: Zingerle - Dräger, Schonlau, Hünemeier, Collins - Vasiliadis, Klement - Pröger, Antwi-Adjej (87. Tekpetey) - Gueye (68. Zolinski), Michel (73. Gjasula). - Trainer: Baumgart

Heidenheim: Kevin Müller - Busch, Mainka, Beermann (40. Reithmeir), Theuerkauf - Dorsch - Griesbeck, Andrich - Schnatterer (40. Multhaup), Thomalla (71. Leipertz) - Glatzel. - Trainer: Schmidt

Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma)

Tore: 1:0 Antwi-Adjej (52.), 2:0 Antwi-Adjej (59.), 3:0 Pröger (90.+2), 3:1 Andrich (90.+3)

Zuschauer: 12.588

Beste Spieler: Antwi-Adjej, Klement - Andrich, Griesbeck

Gelbe Karten: Zingerle (3) -

Torschüsse: 16:16

Ecken: 6:6

Ballbesitz: 53:47 %

Zweikämpfe: 122:114

(sid/old)
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