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Ole Werner gelingt Premierensieg mit Werder Bremen

4:0 gegen Aue : Werner gelingt Premierensieg mit Werder

Ole Werner ist mit einem Sieg in seine Amtszeit bei Werder Bremen gestartet. Der neue Trainer gewann mit seiner Mannschaft 4:0 gegen Erzgebirge Aue.

Perfekte Premiere, begeistertes Publikum: Werder Bremens neuem Trainer Ole Werner ist beim Bundesliga-Absteiger ein Einstand nach Maß gelungen. Die Hanseaten kamen nach einer über weite Strecken überzeugenden Leistung zu einem auch in dieser Höhe verdienten 4:0 (2:0)-Sieg gegen Erzgebirge Aue und kletterten in der Zweitliga-Tabelle zumindest vom zehnten auf den neunten Platz.

Schon nach sieben Minuten brachte Mittelfeldspieler Romano Schmid die Norddeutschen mit einem sehenswerten Schlenzer in den Torwinkel in Führung. Zwölf Minuten später baute Innenverteidiger Milos Veljkovic den Vorsprung aus kurzer Distanz per Hacke aus. Für das 3:0 sorgte Marvin Ducksch (53.) mit seinem siebten Saisontreffer, ehe Niclas Füllkrug (57.) den Endstand herstellte.

Von der ersten Minute an übernahmen die Gastgeber vor 15.024 Zuschauern das Kommando auf dem Platz. Die Sachsen kamen kaum aus der eigenen Hälfte, der schnelle Rückstand war somit keine Überraschung. Die Gäste hatten noch Glück, dass Leonardo Bittencourt (32.) freistehend nur den rechten Torpfosten traf.

Werner gefiel in dieser Phase ganz offensichtlich, was er sah. Trotz Dauerregen suchte der Nachfolger des wegen des Verdachtes auf Nutzung eines gefälschten Impfdokumentes zurückgetretenen Markus Anfang so gut wie nie die überdachte Trainerbank auf. Mehrfach klatschte der Ex-Coach von Holstein Kiel Beifall, wenn seinen Schützlingen eine Balleroberung gelang.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev stand weiterhin sehr tief, die seltenen Konterversuche waren viel zu zögerlich. Immerhin: In der 52. Minute kam Aue wenigstens zum ersten Eckball.

Nach dem vierten Tor rollte La Ola durch die Arena. Und auch nach diesem klaren Vorsprung agierten die Grün-Weißen im Vorwärtsgang. Nun fand auch Werner die Muße, hin und wieder kurz auf der Bank Platz zu nehmen. Denn erst in der 75. Minute wurde Werder-Torhüter Jiri Pavlenka zum ersten Mal ernsthaft geprüft.

(dör/SID)