Beim FC Ingolstadt steigt das Selbstbewusstsein von Woche zu Woche

Gipfeltreffen in der 2. Liga : Selbstbewusstsein steigt in Ingolstadt von Woche zu Woche

Beim Zweitliga-Gipfel messen sich am elften Spieltag die ersten vier Mannschaften der Tabelle im direkten Duell. Mit dabei sind die Durchstarter aus Ingolstadt und Heidenheim.

Wer beim Gipfeltreffen der 2. Bundesliga nach großen Namen sucht, wird nur zur Hälfte fündig. Fans aus Nürnberg, München, St. Pauli und Bochum dürften neidisch an die Tabellenspitze schauen, wenn am elften Spieltag Spitzenreiter FC Ingolstadt und Aufsteiger 1. FC Heidenheim aufeinandertreffen. Nur die Partie des Zweiten Fortuna Düsseldorf beim Dritten 1. FC Kaiserslautern verströmt Bundesliga-Nostalgie.

"Wenn wir weiterhin so konstant punkten, werden uns nicht viele überholen, und dann können wir noch lange oben stehen", sagte Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl selbstbewusst nach dem 1:0 am vergangenen Sonntag beim FSV Frankfurt.

Der Sieg in Hessen war in doppelter Hinsicht bemerkenswert: Die in dieser Spielzeit noch ungeschlagenen Ingolstädter blieben damit saisonübergreifend im 18. Auswärtsspiel in Folge ohne Niederlage, das schaffte zuvor kein anderer Zweitligist. Zum anderen begann vor einem Jahr der Aufwärtstrend der Oberbayern - nach dem 1:4 beim FSV Frankfurt.

Der Österreicher Hasenhüttl hat sein Team in die Spur gebracht, vom jämmerlichen Bild aus der Hinrunde 2013/14, als man neun Spieltage am Tabellenende verbrachte, sind nur noch blasse Erinnerungen übrig. Nun stehen sechs Siege und vier Unentschieden in der Bilanz. Am Sonntag (13.30 Uhr/Live-Ticker) geht es gegen Heidenheim (16 Punkte).

"Ingolstadt ist sicher eine Top-Mannschaft mit gutem Trainer. Wir wollen aber mindestens einen Punkt mitnehmen. Es wäre jetzt an der Zeit für den ersten Dreier in einem Auswärtsspiel", sagte Heidenheims Mittelfeldmotor Marcel Titsch-Rivero der Heidenheimer Zeitung.

(sid)
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