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2. Bundesliga: Würzburger Kickers steigen ab - Greuther Fürth patzt im Aufstiegsrennen

2. Bundesliga : Würzburg steigt ab - Fürth patzt gegen KSC

Die Würzburger Kickers stehen am 32. Spieltag als erster Absteiger aus der 2. Liga fest. Im Kampf um den Aufstieg patzten sowohl Fürth als auch Fortuna Düsseldorf.

Nach nur einem Jahr müssen die Würzburger Kickers wieder aus der 2. Bundesliga absteigen. Am 32. Spieltag unterlagen die Mainfranken im Kellerduell gegen den VfL Osnabrück mit 1:3 (0:0).

Mit 21 Punkten haben die Kickers keine Chance mehr, den Klassenerhalt zu schaffen. Christian Santos (52.) brachte die Niedersachsen, die weiter auf die Zweitliga-Zugehörigkeit hoffen dürfen, in Führung. Frank Ronstadt (67.) traf per Freistoß zum Ausgleich. Timo Beermann (79.) und Ludovit Reis (85.) sicherten den VfL-Sieg in Würzburg.

Die Kickers haben in Michael Schiele, Marco Antwerpen und Bernhard Trares drei Trainer in dieser Saison verschlissen. Im September hatten sich die Unterfranken um Fußballchef Felix Magath nach zwei Ligaspielen etwas überraschend von Aufstiegstrainer Schiele getrennt. Nachfolger Antwerpen holte in fünf Spielen einen Zähler und wurde nach 41 Tagen durch Trares ersetzt. Dieser hatte in 18 Spielen insgesamt 15 Punkte geholt.

Ralf Santelli und Sebastian Schuppan übernahmen zuletzt die Kickers als Trainergespann, konnte allerdings die Wende nicht mehr herbeiführen.

Die SpVgg Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf haben derweil im Aufstiegsrennen gepatzt. Die Fürther vergaben durch das 2:2 (1:2) gegen den Karlsruher SC die Chance, zumindest bis Sonntag den VfL Bochum von der Tabellenspitze zu verdrängen. Stattdessen droht den Franken durch das Remis der Sturz auf den Relegationsplatz, hierzu muss Holstein Kiel am Montag gegen Hannover 96 gewinnen.

Havard Nielsen (26.) und der starke Branimir Hrgota (70., Foulelfmeter) glichen für die Fürther jeweils aus. Philipp Hofmann (4.) und Marco Thiede (36.) trafen für den KSC.

Düsseldorf kam gegen Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig ebenfalls nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler liegt vor den Spielen der Konkurrenten Hamburger SV und Holstein Kiel am Montag als Vierter drei Punkte hinter den drittplatzierten Störchen, die noch ein weiteres Nachholspiel in der Hinterhand haben.

Torjäger Dawid Kownacki (42.) und Shinta Appelkamp (60.) brachten die Hausherren jeweils in Führung, Marcel Bär (51.) und Fabio Kaufmann (68.) glichen für die abstiegsgefährdete Eintracht aus.

(SID)