2. Bundesliga kompakt HSV unterliegt Fürth – Rostocker Mannschaftsarzt sieht Rot

Düsseldorf · Der Hamburger SV hat in der 2. Fußball-Bundesliga bei Greuther Fürth eine Niederlage hinnehmen müssen, wodurch der 1. FC Heidenheim aufholen konnte. Rostock glich gegen Nürnberg spät aus, zuvor hatte ein Mannschaftsarzt die Rote Karte gesehen.

 Rostocks Svante Ingelsson köpft den Ball nach einem Angriff von Nürnberg ins Aus.

Rostocks Svante Ingelsson köpft den Ball nach einem Angriff von Nürnberg ins Aus.

Foto: dpa/Gregor Fischer

Greuther Fürth - Hamburger SV 1:0 (1:0)

Der Hamburger SV hat im Aufstiegsrennen nach zuletzt zwei Siegen gepatzt und seine Chance zum Sprung an die Tabellenspitze liegen lassen. Bei der SpVgg Greuther Fürth unterlag das über weite Strecken harmlose Team von Trainer Tim Walter 0:1 (0:1), bleibt hinter Darmstadt 98 aber Zweiter.

Armindo Sieb (8.) traf für Fürth, das unter dem neuen Chefcoach Alexander Zorniger den dritten Dreier im dritten Spiel holte und im Mittelfeld nach oben kletterte - dank des ersten Sieges gegen die Hamburger seit 1964.

Hansa Rostock - 1. FC Nürnberg 1:1 (0:1)

Hansa Rostocks neuer Trainer Patrick Glöckner ist beim Fußball-Zweitligisten mit Glück immerhin zu einem mäßigen Debüt gekommen. Zwei Tage nach der Verpflichtung des Zweitliga-Novizen als Nachfolger des entlassenen Aufstiegscoaches Jens Härtel blieb die Kogge durch ein 1:1 (0:1) gegen Altmeister 1. FC Nürnberg im vierten Heimspiel nacheinander sieglos und verpasste die Chance für einen größeren Vorsprung auf die Gefahrenzone.

Der Club geht unterdessen nach seinem insgesamt vierten Spiel in Serie ohne Erfolgserlebnis am Wochenende von einem Abstiegsplatz aus ins Hinrunde-Finale.

Fabian Nürnberger brachte die Gäste schon nach fünf Minuten in Führung. Der eingewechselte Joker Nils Fröling (90.+1) bewahrte Glöckner mit dem späten Ausgleich für die Platzherren vor einem kompletten Fehlstart in sein Engagement bei Hansa. Kurz vor der Pause gab es eine Rangelei an der Seitenlinie, wobei Rostocks Mannschaftsarzt Frank Bartel die Rote Karte gesehen hatte.

SV Sandhausen - 1. FC Heidenheim 3:4 (0:2)

Der 1. FC Heidenheim setzt sich oben fest. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt gewann am 16. Spieltag das Südwestduell beim SV Sandhausen mit 4:3 (2:0) und festigte den Relegationsplatz. Sandhausen rutschte auf Rang 17 ab.

Tim Siersleben (31.), Tim Kleindienst (41.), Christian Kühlwetter (48.) und Kevin Sessa (73.) bescherten dem FCH den dritten Sieg aus den letzten vier Spielen. Sandhausen durfte durch Merveille Papela (50.), Christian Kinsombi (76.) und Alexander Esswein (80.) in der Endphase noch hoffen.

Jahn Regensburg und Eintracht Braunschweig treten auf der Stelle. Für die Hausherren war das 1:1 (1:1) der beiden Teams nach zuletzt zwei Niederlagen immerhin mal wieder ein Punktgewinn, die Eintracht blieb auch im fünften Auswärtsspiel hintereinander ungeschlagen.

Regensburg ging durch Charalambos Makridis (11.) früh in Führung, doch nur drei Minuten später stellte Lion Lauberbach (14.) auf 1:1. Der Jahn hatte in der Folge mehr vom Spiel, ein vermeintlicher Treffer von Kapitän Andreas Albers wurde allerdings nach Videobeweis wegen einer Abseitsposition annulliert.

(sid/stja)
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