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2. Bundesliga: Fürth schafft Sprung auf Platz zwei - Paderborn beendet Vorweihnachtskrise

2. Bundesliga : Fürth schafft Sprung auf Platz zwei - Paderborn beendet Vorweihnachtskrise

Die SpVgg Greuther Fürth hat zumindest kurzzeitig wieder den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga erobert, Absteiger SC Paderborn beendete seine Negativserie.

Die SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Fußball-Bundesliga die große Chance genutzt, sich auf den zweiten Tabellenplatz zu verbessern. Am 13. Spieltag kamen die Franken bei Eintracht Braunschweig zu einem 3:0 (0:0)-Erfolg. Sebastian Ernst (50.), Dickson Abiama (75.) und Robin Kehr (90.+3) trafen.

Der VfL Osnabrück unterlag daheim gegen den SC Paderborn 0:1 (0:0) und büßte wertvollen Boden ein. Sven Michel (56.) schoss das 1:0 für die Ostwestfalen. Der VfL spielte ab der 34. Minute nach einer Roten Karte für Kapitän Maurice Trapp nach einer Notbremse (34.) in Unterzahl. Paderborns Ron Schallenberg flog wegen wiederholten Foulspiels (69.) per Gelb-Roter Karte vom Platz.

Im dritten Samstagsspiel musste sich Tabellenschlusslicht Würzburger Kickers - mit der zusätzlichen Belastung durch Corona-Infektionen angetreten - mit 0:2 (0:0) bei Darmstadt 98 geschlagen geben. Tobias Kempe (55.) und Felix Platte (90.+4) zeichneten für die Tore der Lilien verantwortlich. Die Mainfranken haben weiter die Rote Laterne mit vier Zählern inne.

Mit 24 Punkten belegt das Kleeblatt den zweiten Rang hinter Tabellenführer Holstein Kiel (25), die Braunschweiger sind mit 12 Zählern Tabellen-Fünfzehnter. In den letzten vier Spielen gab es damit für die Fürther den zweiten Sieg. Die Eintracht ist jetzt drei Spiele ohne Dreier.

Der verdiente Paderborner Führungstreffer in Osnabrück gelang Michel, der den Ball nach einer scharfen Hereingabe über die Linie schob. Osnabrück bemühte sich in Unterzahl fortan vergeblich um ein Comeback.

Das Gesundheitsamt in Würzburg hatte nach einem positiven Coronatest im Kickers-Funktionsteam Quarantäne angeordnet. Das für vergangenen Mittwoch geplante Spiel gegen den FC St. Pauli wurde daher abgesetzt. Am Samstag hatte Trainer Bernhard Trares nur 14 Spieler im Kader - Douglas, Keanu Staude (beide angeschlagen) und Ewerton (gesperrt) aber galten offiziell zusätzlich als verfügbar. Ab 16 Profis muss gespielt werden.

(eh/sid)