WM-Qualifikation: Schweiz auf WM-Kurs, Belgien löst Ticket

WM-Qualifikation: Schweiz auf WM-Kurs, Belgien löst Ticket

Die Schweiz hat ihre Erfolgsserie in der Qualifikation zur Fußball-WM 2018 fortgesetzt und das Russland-Ticket nach dem achten Sieg im achten Spiel fest im Blick.

Die Eidgenossen setzten sich in Lettland 3:0 (1:0) durch und führen mit 24 Punkten die Gruppe B weiter vor Europameister Portugal (21) an. Die Portugiesen, die am letzten Spieltag (10. Oktober) die Schweiz empfangen, gewannen in Ungarn 1:0 (0:0).

Der frühere Frankfurter Haris Seferovic (9.), Blerim Dzemaili (55.) und der Ex-Wolfsburger Ricardo Rodriguez (58./Foulelfmeter) trafen in Riga für die Schweizer, bei denen die Bundesliga-Profis Yann Sommer (Mönchengladbach) und Admir Mehmedi (Leverkusen) in der Startelf standen. Denis Zakaria wurde in der 76. Minute eingewechselt, Nico Elvedi saß auf der Bank. Für die Portugiesen um Weltfußballer Cristiano Ronaldo war in Budapest Andre Silva (48.) zu tun.

Hazard und Belgien lösen WM-Ticket

Unterdessen hat Belgien sich dank 100-Millionen-Stürmer Romelu Lukaku als erste europäische Mannschaft sportlich für die WM 2018 in Russland qualifiziert. Die Belgier setzten sich am Sonntagabend in Piräus durch den Siegtreffer des Mittelstürmers von Manchester United 2:1 (0:0) gegen Gastgeber Griechenland durch und sicherten sich damit zwei Spieltage vor Abschluss der Qualifikation den Sieg in der Gruppe H. Borussias Thorgan Hazard kam nicht zum Einsatz.

Belgien liegt mit 22 Punkten uneinholbar vor Bosnien und Herzegowina (14), das durch ein 4:0 (1:0) in Gibraltar an Griechenland (13) vorbeizog.

Innenverteidiger Jan Vertonghen von Tottenham Hotspur (70.) hatte Belgien in Führung gebracht, Zeca (73.) kurz darauf ausgeglichen. Wiederum nur 120 Sekunden später war dann Lukaku, der mit seinem Wechsel von Everton zu ManUnited zum teuersten Sommer-Einkauf der Premier League geworden war, erfolgreich (75.).

Zuvor war aus Reihen der Europäischen Fußball-Union (Uefa) nur Gastgeber Russland automatisch quaifiziert gewesen. Zudem standen Brasilien, Mexiko, Iran und Japan als Enrunden-Teilnehmer fest.

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(sid)