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WM-Qualifikation: Brasilien löst Katar-Ticket – Leverkusener Hincapie lässt Ecuador träumen

WM-Quali : Leverkusener Hincapie lässt Ecuador von WM in Katar träumen

Rekord-Weltmeister Brasilien hat als erstes südamerikanisches Team das Ticket zur Fußball-WM 2022 in Katar gelöst. Bayer Leverkusens Abwehrspieler Piero Hincapie hielt mit seinem Tor die WM-Träume von Ecuador am Leben.

Rekord-Weltmeister Brasilien hat als erstes südamerikanisches Team das Ticket zur Fußball-WM 2022 in Katar gelöst. Die Selecao qualifizierte sich mit einem 1:0 (0:0) gegen Kolumbien bei noch fünf ausstehenden Eliminatorias-Runden vorzeitig für die Endrunde und bescherte Nationaltrainer Tite seinen 50. Sieg als Coach der Canarinhos.

In Sao Paulo blieb Brasilien auch im 14. WM-Qualifikationsspiel gegen Kolumbien ungeschlagen. Aber erst Frankreich-Legionär Lucas Paqueta durchbrach in der 72. Minute auf Pass von PSG-Star Neymar das Abwehrbollwerk der Cafeteros.

Hinter den mit elf Siegen und einem Remis enteilten Brasilianern (34 Punkte) holte auch der Überraschungs-Dritte Ecuador (20) mit einem 1:0 (1:0) gegen Schlusslicht Venezuela einen wichtigen Dreier. Umjubelter Torschütze von La Tri war das 19 Jahre alte Leverkusener Abwehrtalent Piero Hincapie. Der Innenverteidiger erzielte in seinem elften Einsatz in der 41. Minute per Kopf sein erster Länderspieltor.

Dritter Gewinner des Abends war Chile, das mit einem 1:0 (0:0) in Paraguay den dritten Sieg in Folge einfuhr und sich als nun Tabellenvierter im Kampf um die vier Direkttickets zur Wüsten-WM endgültig zurückmeldete. Chiles Triumph in Asuncion sicherte Oldie Alexis Sanchez (56.), dessen direkt verwandelte Ecke Paraguays Torhüter Antony Silva unglücklich durch die Beine flutschen ließ.

Wie die Rojas weisen auch Kolumbien und Uruguay 16 Punkte auf. Die Urus können am Freitag im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Argentinien (25) aber noch ihre WM-Chancen verbessern.

Am Dienstag geht es dann unter anderem mit der Neuauflage des letzten Copa-America-Finales zwischen Champion Argentinien und Eliminatorias-Primus Brasilien weiter. Das erste Duell der beiden Giganten war Anfang September von der brasilianischen Gesundheitsbehörde fünf Minuten nach Anpfiff wegen Verstößen argentinischer Spieler gegen COVID-19-Regeln abgebrochen worden.

(kron/SID)