WM 2026: Chicago zieht Bewerbung als Spielort zurück

WM 2026: Chicago zieht Bewerbung als Spielort zurück

Die Kandidatur der USA, Kanadas und Mexikos um die Fußball-WM 2026 hat einen weiteren Rückschlag erlitten. Am Donnerstag erklärte die Stadt Chicago, dass sie ihre Bewerbung als Spielort zurückziehen wird, und sparte dabei nicht mit Kritik am Weltverband Fifa.

Am Mittwoch hatte bereits Vancouver erklärt, nicht mehr als Austragungsort bereitzustehen.

"Die Fifa konnte bei mehreren noch offenen Themen nicht ein Mindestmaß an Sicherheit erbringen. Dies setzte die Stadt und den Steuerzahler einem Risiko aus", teilte das Büro des Chicagoer Bürgermeisters mit: "Die Unsicherheit für den Steuerzahler gepaart mit der nicht vorhandenen Flexibilität und dem nicht vorhandenen Willen der Fifa, zu verhandeln, waren klare Anzeichen dafür, dass das Fortführen der Bewerbung nicht im besten Interesse Chicagos gewesen wäre."

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Chicago ist Sitz des US-Verbandes USSF, bei der WM 1994 fand im dortigen Soldier Field das Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Bolivien (1:0) statt.

Am Freitag müssen die möglichen WM-Ausrichter ihre Bewerbungsunterlagen einreichen. Einziger Kontrahent des Verbunds ist Marokko. Die Endrunde wird am 13. Juni beim Fifa-Kongress in Moskau vergeben.

(sid)