WM 2018: Teamärzte sollen Zugang zu Videoaufnahmen erhalten

Diagnose per Videobeweis: Teamärzte sollen bei WM Zugang zu Videoaufnahmen erhalten

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland soll ein Teamarzt jeder Mannschaft während der Spiele Zugang zu aktuellen Videoaufnahmen bekommen. Die Mediziner könnten somit Verletzungen schneller erkennen.

"Ich bin überzeugt, dass dies eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der Spieler sein wird", sagte FIFA-Chefarzt Michel D'Hooghe beim Team-Workshop der 32 WM-Teams am Dienstag in Sotschi.

Ähnlich wie beim Videobeweis für Schiedsrichter sollen die Ärzte auf einem Schirm sich den Vorfall, der zur Verletzung führte, am Spielfeldrand nochmals anschauen können. Erstmals wird es bei der WM auch eine spezielle dreiminütige Unterbrechung im Fall von Kopfverletzungen geben, damit die Ärzte genügend Zeit haben, die Blessur adäquat einzuschätzen.

(dpa)