WM 2018: Moskauer Hotels für zu hohe Preise bestraft

WM 2018: Moskauer Hotels für zu hohe Preise bestraft

Zur Weltmeisterschaft hat der russische Verbraucherschutz Moskauer Hotels massive Preistreiberei bis hin zum Sechsfachen des Normaltarifs vorgeworfen. Einzelne Hotels hätten für eine Nacht während der WM diesen Sommer rund 570 Prozent mehr als üblich verlangt.

Das teilte die Behörde Rospotrebnadsor am Dienstag mit. Nach der Überprüfung von mehr als 700 Hotels und Pensionen seien Strafen im Gesamtwert von umgerechnet rund 88.000 Euro gegen 198 juristische Personen sowie 181 Einzelpersonen ausgesprochen worden.

Den Hotels wurden demnach auch Verstöße gegen die Sanitärvorschriften und Verbraucherrechte vorgeworfen. Zudem wurden mehrere Hotels in der Ural-Metropole Jekaterinburg, dem östlichsten WM-Spielort, bestraft.

Fans und Medien hatten immer wieder über sprunghaften Preisanstieg vor der WM in Russland berichtet. Die Behörden hatten angekündigt, dagegen vorzugehen. Die WM wird vom 14. Juni bis 15. Juli in elf Städten gespielt. Russland stellt sich auf Hunderttausende Besucher ein.

(dpa)
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