1. Sport
  2. Fußball
  3. WM

Kritik an Katar: Auch Belgien macht auf Menschenrechte aufmerksam

Auch Belgien macht auf Menschenrechte aufmerksam : „Ignorieren die Probleme in Katar nicht“

Die Nationalmannschaft Belgiens hat sich ebenfalls mit einer T-Shirt-Aktion für Menschenrechte eingesetzt und in begleitenden Kommentaren WM-Gastgeber Katar auch direkt genannt.

Beim Gruppenfoto vor der WM-Qualifikationspartie gegen Belarus (8:0) trugen die Roten Teufel am Dienstagabend schwarze T-Shirts mit der roten Aufschrift „Football supports change“ (Fußball unterstützt Wandel). Dazu hieß es auf dem Twitter-Kanal des Nationalteams: „Wir setzen uns aktiv gegen Rassismus ein und ignorieren die Probleme in Katar nicht. Mit dieser symbolischen Aktion fordern wir internationale Organisationen und alle Fußballverbände auf, sich uns anzuschließen.“

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">We actively stand up against racism and are not ignoring the problems in Qatar. With this symbolic action, we call upon international bodies and all football federations to join us in stepping up. <a href="https://t.co/EKIONBMcxX">pic.twitter.com/EKIONBMcxX</a></p>&mdash; Belgian Red Devils (@BelRedDevils) <a href="https://twitter.com/BelRedDevils/status/1376970876009209856?ref_src=twsrc%5Etfw">March 30, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
Dieses Element enthält Daten von Twitter. Sie können die Einbettung solcher Inhalte auf unserer Datenschutzseite blockieren

In einem weiteren Tweet stand zudem: „Wir fordern ein stärkeres Handeln, um die Arbeitsbedingungen und Menschenrechte in Katar zu verbessern. Fußball hat die Kraft, positiven Wandel zu schaffen. Lasst uns diese Kraft jetzt nutzen.“

Belgien ist damit nach Norwegen, Deutschland, den Niederlanden und Dänemark die nächste Fußball-Nationalmannschaft, die mehr oder weniger direkt auf die Missstände im Gastgeberland für die WM 2022 hinweist Die Fifa tolerierte die Statements bislang, obwohl politische Kommentare während der Partien eigentlich untersagt sind.

Deutschland will auch beim dritten Qualifikationsspiel für die WM 2022 die Plattform wieder nutzen. „Wir haben uns wieder was einfallen lassen, weil wir glauben, dass wir schon nachhaltig darauf aufmerksam machen müssen. Es gibt nach wie vor Nachholbedarf. Ich glaube, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind und da müssen wir eine gewisse Nachhaltigkeit reinbringen“, sagte DFB-Profi Robin Gosens im NDR2-Bundesligashow-Podcast vor der Partie am Mittwochabend (20.45 Uhr/RTL) in Duisburg gegen Nordmazedonien.

(old/dpa)