Bierhoff-Nachfolger Bobic kann sich Wechsel zum DFB vorstellen

Berlin · Fredi Bobic gilt als einer der ernsthaftesten Kandidaten auf die Nachfolge von Oliver Bierhoff beim DFB. Der Geschäftsführer von Hertha BSC wäre einem Wechsel nicht abgeneigt.

 Fredi Bobic, Geschäftsführer von Hertha BSC.

Fredi Bobic, Geschäftsführer von Hertha BSC.

Foto: dpa/Christian Charisius

Fredi Bobic kann sich einen Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorstellen. „Wenn irgendwas funktionieren kann, was auch meine Person betrifft, dann kann ich nie etwas ausschließen. Ich lebe in der Realität und so dynamisch kann der Fußball sein“, sagte der Geschäftsführer Sport des Bundesligisten Hertha BSC bei MagentaTV.

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Bobic gilt als ernsthafter Kandidat für die Nachfolge von Geschäftsführer Oliver Bierhoff. Sein Fokus liege aber „ganz klar bei Hertha BSC“, da sei er „komplett drin, und das interessiert mich“. Der DFB müsse „erst mal die nötigen Profile erstellen und wissen: Was möchten wir am Ende für die Zukunft?“ Dazu müsse man dann die richtige Person finden. „Das können auch andere sein, das muss nicht ich sein“, sagte Bobic.

Der DFB und Bierhoff hatten sich nach dem WM-Debakel in Katar nach 18 Jahren am vergangenen Montag getrennt. DFB-Vize Hans-Joachim Watzke hatte am Donnerstag erklärt, dass eine Lösung vor Weihnachten wünschenswert wäre. Er wisse aber nicht, ob dies realistisch sein. „Wir haben keinen Zeitdruck. Genauigkeit geht vor Schnelligkeit“, sagte Watzke.

(SID/stja)
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