Anfeindungen nach WM-Finale Bayern verurteilt rassistische Kommentare gegen Coman

München · Kingsley Coman ist nach dem verlorenen WM-Finale und seinem Fehlschuss vom Elfmeterpunkt rassistisch beleidigt worden. Rückendeckung erhielt er vom FC Bayern München.

 Kingsley Coman nach seinem verschossenen Elfmeter im WM-Finale.

Kingsley Coman nach seinem verschossenen Elfmeter im WM-Finale.

Foto: AP/Martin Meissner

Der FC Bayern München hat die rassistischen Beleidigungen gegen seinen Offensivspieler Kingsley Coman nach dem verlorenen WM-Finale „aufs Schärfste“ verurteilt. „Die FC-Bayern-Familie steht an deiner Seite, lieber King – Rassismus hat weder im Sport noch in unserer Gesellschaft Spielraum“, twitterte der Bundesligist am Montag.

Frankreich hatte das WM-Finale am Sonntagabend gegen Messis Argentinier mit 2:4 im Elfmeterschießen verloren. Coman scheiterte vom Punkt, genau wie sein Mitspieler Aurélien Tchouaméni. In den sozialen Medien wurde Coman dafür rassistisch beleidigt.

Ähnliche Anfeindungen erlebten bereits Englands Nationalspieler Bukayo Saka, Jadon Sancho und Marcus Rashford im Sommer 2021, nachdem sie im verlorenen EM-Finale gegen Italien ihre Elfmeter vergeben hatten.

(dpa/old)
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