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WM 2018: Manuel Neuer absolviert Torwarttraining mit voller Belastung

WM-Vorbereitung gestartet : Neuer absolviert Torwarttraining mit voller Belastung

Mit allen verfügbaren Nationalspielern hat Bundestrainer Joachim Löw am Donnerstag in Südtirol die richtige Trainingsarbeit für die Weltmeisterschaft in Russland aufgenommen.

16 Feldspieler und drei Torhüter standen in Eppan auf dem Platz. Nach der Ankunft am Vortag hatte es nur einen lockeren Trainingsaufgalopp gegeben.

Kapitän Manuel Neuer absolvierte das Torwarttraining nach seinem Mittelfußbruch unter voller Belastung. Bundestrainer Joachim Löw glaubt an eine WM-Teilnahme seines Kapitäns. "Er hat auch bei der höchsten Belastung keine Probleme. Es sieht momentan sehr gut aus", sagte Löw am Donnerstag im Trainingslager in Eppan.

Löw will sich in Italien ein genaues Bild von dem 32 Jahre alten Weltmeister machen. „Jogi wird nur einen hundert Prozent fitten Manuel Neuer zur WM mitnehmen“, hatte Teammanager Oliver Bierhoff bei der Ankunft in Südtirol betont.

Boateng-Anreise offen

Jerome Boateng wird derweil möglicherweise nicht wie geplant am Freitag anreisen. Der 29-Jährige vom FC Bayern wird sich nach seiner Adduktorenverletzung erst noch einer Abschlussuntersuchung in München unterziehen, "danach werden wir entscheiden, wann er kommt. Vielleicht auch erst am Samstag oder Sonntag", sagte Bundestrainer Joachim Löw am Donnerstag.

Boateng, der sich im April eine strukturelle Muskelverletzung zugezogen hatte, trainiert derzeit noch individuell in München. Der Abwehrspieler gehe im Lauftraining "schon wieder ziemlich an die Grenze", berichtete Löw. Alles sei "im Plan. Wir wollen jetzt keinen Fehler machen. Ich will auch keinen genauen Zeitpunkt nennen. Aber ich denke, dass er im Laufe der nächsten Woche ins Mannschaftstraining oder zumindest teilweise ins Mannschaftstraining einsteigen kann."

"Voll belastbar" sei dagegen laut Löw Mesut Özil vom FC Arsenal. Der Mittelfeldspieler hat seit dem Europa-League-Halbfinale gegen Atletico Madrid wegen Rückenbeschwerden nicht mehr gespielt. "Er muss ein bisschen aufholen und die ein oder andere Einheit individuell machen", sagte der Bundestrainer. Nach dem Training am Donnerstag trainierte Özil zehn Minuten noch alleine.

(dpa)