WM 2018: Konkurrenzkampf im DFB-Team spornt Mario Gomez an

Torjäger lässt DFB-Zukunft offen: Konkurrenzkampf spornt Gomez an

Mario Gomez lässt seine Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft in Russland offen. Angst, nicht in den endgültigen WM-Kader berufen zu werden, hat er nicht.

"Über die WM hinaus mache ich mir gar keine Gedanken. Was danach passiert, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich in der nächsten Saison sicher beim VfB spielen werde", sagte der 32-Jährige im Interview mit den „Stuttgarter Nachrichten“ und der „Stuttgarter Zeitung“. Der Torjäger ist der älteste Spieler im vorläufigen 27-köpfigen WM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw.

"Keine Angst" habe er davor, dass ihn Löw angesichts von drei Stürmern im Aufgebot für das Turnier (14. Juni bis 15. Juli) noch streichen könnte. "Es zeichnet doch den Leistungssport aus, dass es einen Konkurrenzkampf gibt, das ist für mich etwas Schönes, und das spornt mich an", sagte Gomez. Er sei "in Topform". Löw wisse, "was er an mir hat und was er von mir bekommen kann. Ich will auf den Punkt da sein, dafür tue ich hier jeden Tag alles. Alles andere steht nicht in meiner Macht."

Beeindruckt ist der Stürmer des VfB Stuttgart von Löw, "dass er trotz immer jünger werdender Spieler immer ganz nah bei den Jungs ist. Joachim Löw interessiert sich immer für die Belange eines jeden Einzelnen, er führt viele Gespräche und fühlt sich in die Jungs hinein, egal, ob einer 19 oder 32 Jahre alt ist". In der Nationalelf sei "alles im Fluss".

Anerkennend äußerte sich der 32-Jährige zudem über seine beiden Stürmerkollegen Timo Werner und Nils Petersen. "Timo gehört die Zukunft, er kann einer der besten Stürmer der Welt werden, das habe ich schon oft betont. Und Nils hat es sich verdient, denn er hat sportlich eine tolle Entwicklung genommen und eine beeindruckende Saison in Freiburg gespielt", sagte Gomez.

(SID)
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