WM 2018: Julian Brandt verteidigt Selfie mit jungem Fan nach Niederlage gegen Mexiko

Vereinzelte Kritik : Brandt verteidigt Selfie mit jungem Fan nach Niederlage

Deutschland hat den WM-Auftakt gegen Mexiko verpatzt (0:1). Nach der überraschenden Niederlage war zu sehen, wie Julian Brandt mit einem jungen Fan ein Selfie machte. Bei der Mehrheit der Fans kam die Aktion gut an.

Mit hängenden Köpfen schlichen die deutschen Nationalspieler nach der Auftaktpleite gegen Mexiko vom Platz. Nur einer hatte sein Lächeln nicht verloren und nahm sich Zeit für einen jungen Fan: Julian Brandt. Auf dem Weg in die Kabine erfüllte der Nationalspieler von Bayer Leverkusen einem Anhänger den Wunsch nach einem Selfie. Für den 21-Jährigen eine Selbstverständlichkeit - trotz der bitteren 0:1-Niederlage.

Der Mittelfeldspieler hat seine Selfie-Aktion nun verteidigt. "Ich wollte in den Spielertunnel, da kam der kleine Junge und hat geschrien. In der Sekunde denkst du gar nicht darüber nach. Du tust dem Kleinen den Gefallen oder halt nicht", sagte der Leverkusener der „Bild“.

Grundsätzlich versuche er, "möglichst viele Wünsche zu erfüllen", äußerte der WM-Debütant (22) bei Sport1: "Ich habe das Handy genommen und das Selfie gemacht."

Fotos von der Aktion, bei der Brandt breit in die Kamera lächelt, hatten vor allem in sozialen Netzwerken für geteilte Reaktionen gesorgt - die Mehrheit der User stellte sich aber hinter den Mittelfeldspieler, der zuvor nach seiner späten Einwechslung (87.) für Wirbel gesorgt hatte.

„Gestern ist vieles sehr schlecht gelaufen. Einer der wenigen Lichtblicke: Julian Brandt hat nach Abfiff ein paar Fans glücklich gemacht. Zeigt Größe in der Niederlage“, schrieb TV-Kommentator Florian Schmidt-Sommerfeld. Twitter-User Patrick Hoffmann meinte: „Ich finde es übrigens großartig, dass Julian Brandt auch nach einer Niederlage noch Zeit für ein Foto mit jungen Fans findet, die tausende Kilometer weit gereist sind.“

(old)
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