WM 2014: DFB-Team hat schon einen "Plan" gegen Lionel Messi

WM-Finale gegen Argentinien : DFB-Team hat schon einen Plan gegen Messi

Die deutschen WM-Titelstürmer sind schon jetzt "richtig heiß" auf das Endspiel gegen Argentinien. Einen "Plan" gegen Lionel Messi hat das Trainerteam bereits im Kopf. Von der zugewiesenen Favoritenrolle will sich keiner treiben lassen.

Joachim Löw und seine hochmotivierten WM-Spieler haben sich ihre Final-Strategie gegen Argentiniens Superstar Lionel Messi schon zurecht gelegt. "Wir haben natürlich auch alle verfolgt, wie die Holländer Messi in Schach gehalten haben. Wir haben auch öfter gegen Argentinien gespielt und haben mit Sicherheit auch einen Plan, den werde ich nicht verraten", erklärte Assistenztrainer Hansi Flick am Donnerstag in Santo Andre.

Messi hatte sich ebenso wie Gegner Arjen Robben beim 4:2-Erfolg nach Elfmeterschießen nicht herausragend in Szene setzen können.

Nach dem "taktischen" und von "sehr guten Defensivreihen" geprägten Halbfinale zwischen Argentinien und den Niederlande freut sich das DFB-Team schon drei Tage vor dem Anpfiff auf die dritte Auflage eines WM-Endspiels gegen die Albiceleste. "Die Mannschaft ist richtig heiß.

Alle haben wochenlang darauf hingearbeitet. Die Stimmung ist gut, wir sind sehr fokussiert und konzentriert, wollen uns von nichts ablenken lassen. Wir freuen uns alle auf diesen starken Gegner", sagte Flick mit Blick auf den nächsten reizvollen Südamerika-Europa-Vergleich.

Wie nach dem 7:1 im Halbfinale gegen Rekordweltmeister Brasilien, als die DFB-Auswahl auch viel Beifall von den Fans des WM-Gastgebers erhielt, baut Flick diesmal auf Zuspruch der Brasilianer. "Wir hoffen, dass sie uns im Finale unterstützen." An der nach dem Halbfinal-Fest zugewiesenen Favoritenrolle stört sich im deutschen Lager keiner. "Ein Finale hat besondere Voraussetzungen. Die Mannschaft ist stark und klug genug, sich davon nicht treiben zu lassen", betonte Flick.

Außer Miroslav Klose, der schon 2002 bei der Niederlage in Japan gegen Brasilien dabei war, erlebte noch kein deutscher Spieler aktiv ein Weltmeisterschaftsendspiel. "Die Finals kann man nicht vergleichen", sagte der 36-Jährige. "Aber ich weiß, wie beschissen sich das anfühlt, wenn man ein Finale verliert."

Außer für Miro sei es das erste WM-Finale, sagte Benedikt Höwedes. Der Dauerbrenner, wie Manuel Neuer und Philipp Lahm jede mögliche WM-Minute auf dem Platz, schaut mit Spannung auf das Endspiel. "Ein großer Gegner, der auf uns wartet, die Freude ist riesengroß", erklärte der Schalker. "Wir wollen jetzt den Titel mit nach Hause nehmen. Wenn wir den Titel nicht gewinnen sollten, sprechen nicht mehr viele über dieses Halbfinale."

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(dpa)
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