Deutscher WM-Kader 2018: Petersen sieht sich als Wackelkandidaten

Deutsches WM-Aufgebot: Petersen sieht sich als Wackelkandidaten

Der Stürmer des SC Freiburg freut sich über sein erstes Länderspiel für die DFB-Elf. Mit guten Aktionen konnte er allerdings nicht überzeugen.

Ums WM-Ticket muss Nils Petersen weiter bangen, aber das erste Länderspiel kann dem Überraschungsmann im vorläufigen deutschen Kader für Russland keiner mehr nehmen. Und das zählte für den Angreifer des SC Freiburg: „Ich war froh, dass Anpfiff war und ich zu meinem ersten Länderspieleinsatz kam“, sagte der 29 Jahre alte Nationalmannschafts-Debütant nach dem 1:2 gegen Österreich angesichts der drohenden Spielabsage nach heftigen Gewittern.

Erst mittags hatte ihm Bundestrainer Joachim Löw die frohe Kunde überbracht, dass er in Klagenfurt sogar in der Startelf ran dürfe: „Es war überraschend für mich, weil ich das erste Mal dabei bin und nicht davon ausgehe, gleich zu starten. Umso mehr hat es mich gefreut.“

Seine beste Szene hatte Petersen, als er Julian Brandt in der 20. Spielminute die Großchance zum möglichen 2:0 auflegte.

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„Natürlich hätte ich gerne ein Tor gemacht oder ein paar gute Aktionen gehabt, um den Bundestrainer noch mehr zu überzeugen“, sagte der Stürmer.

Sehr realistisch blickte er auf die Nominierung des endgültigen 23-Mann-Kaders am Montag voraus: „Jetzt muss ich hoffen. Es sind ein paar Spieler, die als Wackelkandidaten auf der Liste sind. Ich weiß, dass ich als Neuling einer davon bin. So gut ich alle anderen leiden kann: Ich hoffe, dass es vier andere trifft.“

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Nils Petersen

(rent/dpa)
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