WM 2018: Portugal löst WM-Ticket - Schweiz muss in die Play-offs

WM-Quali 2018: Portugal löst WM-Ticket – Schweiz muss in die Play-offs

Portugal hat mit Superstar Cristiano Ronaldo doch noch das direkte Ticket für die Fußball-WM 2018 in Russland gelöst. Der Europameister gewann das "Finale" um den Gruppensieg gegen die Schweiz in Lissabon 2:0 (1:0) und verdrängte die Eidgenossen von Platz eins.

Die zuvor ungeschlagene Schweiz muss trotz neun Siegen aus zehn Spielen in die Play-offs (9. bis 14. November). Dem ehemaligen HSV-Profi Johan Djourou (41.) unterlief kurz vor der Pause ein Eigentor, ehe Andre Silva (52.) erhöhte. Zuvor hatte sich die Schweiz erfolgreich gegen die Angriffe der Portugiesen gewehrt. Schlussmann Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach musste mehrere Glanzparaden zeigen.

Portugal nimmt zum fünften Mal in Folge und zum insgesamt siebten Mal an einer WM teil. Die Schweiz wäre bei erfolgreichen Play-offs zum vierten Mal in Folge bei einer Endrunde dabei.

Hoffnung in Griechenland

Auch Griechenland darf weiter auf seine dritte WM-Teilnahme in Folge hoffen. Der Europameister von 2004 gewann zum Abschluss der Gruppenphase 4:0 (1:0) gegen Neuling Gibraltar und behauptete in Gruppe H Rang zwei hinter Belgien, das schon vor dem 4:0 (1:0) gegen Zypern das direkte WM-Ticket für die Endrunde 2018 in Russland gelöst hatte. Für die Belgier erzielten die Brüder Eden Hazard (12./63. Foulelfmeter) und Gladbachs Thorgan Hazard (52.), die erstmals gemeinsam in der Startelf standen, drei Tore.

Dem Gruppendritten Bosnien-Herzegowina nutzte am Dienstag das 2:1 (0:0) in Estland nichts mehr. Beide Tore für Bosnien erzielte Izet Hajrovic von Werder Bremen (48./84.).

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(ems)