WM 2018: Argentinische Häftlinge treten in den Hungerstreik

Weil das Kabelfernsehen kaputt ist: Argentinische Häftlinge treten vor WM in den Hungerstreik

Die Fußball-WM ist einigen Häftlingen in Argentinien wichtiger als ihr Essen. Um die Spiele sehen zu können, greifen sie zu drastischen Maßnahmen.

In den Haftzellen der Polizei in der argentinischen Hafenstadt Puerto Madryn sei seit Tagen das Kabelfernsehen kaputt, berichtete die Zeitung „Diario Jornada“.

Mehrere Insassen forderten nun eine schnellstmögliche Reparatur und kündigten einen Hungerstreik an. Fernsehen sei ein „unabdingbares Recht“ schrieben die Häftlinge in einem von der Zeitung veröffentlichten Brief. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass die Streikenden die ersten Spiele verpassen werden: Eine Richterin habe die Forderung abgelehnt, schrieb das Blatt am Mittwoch (Ortszeit).

Das argentinische Nationalteam bestreitet sein erstes WM-Match an diesem Samstag gegen Island (15.00 Uhr MESZ).

(dpa)
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