james Rodriguez flirtet mit Real, Luis Suarez zu Barca?

Spanische Spitzenklubs wollen WM-Stars : Rodriguez flirtet mit Real, Suarez zu Barca?

Eine Weltmeisterschaft ist immer auch ein Spieler-Basar. Viele Klubs haben bereits zugeschlagen, und um Shootingstar James Rodriguez dürfte das Feilschen bald beginnen.

Der neue Wunderknabe im Weltfußball flirtete nach seiner Achtelfinal-Gala unverhohlen mit Real Madrid. Das eindeutige Signal: "King James" Rodriguez will ein Königlicher werden! "Ich würde es lieben, in Spanien zu spielen. Das wäre ein Traum. Es ist die beste Liga der Welt", schwärmte der Kolumbianer und gab zu: "Ich mag Madrid lieber als Barcelona."

Champions-League-Sieger Madrid, bekanntlich nur auf der Jagd nach Topstars, dürfte starkes Interesse am Offensivspieler haben. Rodriguez ist bislang die Entdeckung der WM. Seine phänomenale Leistung samt zweiter Treffer inklusive Traumtor beim 2:0 gegen Uruguay haben den 22-Jährigen mit dem Jungengesicht vorläufig auf eine Stufe mit Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Neymar gehoben.

Doch eine Verpflichtung des Prestigeobjekts wäre für Real kein billiges Vergnügen. James (gesprochen: Chames) Rodriguez steht beim französischen Erstligisten AS Monaco unter Vertrag. Und der Klub ist dank des milliardenschweren Eigentümers Dimitri Rybolowlew auf keine Transfererlöse angewiesen. Vor einem Jahr überwies Monaco für den damals relativ unbekannten Rodriguez stolze 45 Millionen Euro an den FC Porto. Real müsste wohl deutlich mehr zu zahlen bereit sein, um eine Chance auf den Shootingstar zu haben.

Rodriguez ist ein Paradebeispiel dafür, wie Profis bei einer WM ihren Marktwert in die Höhe treiben können. Zuletzt war auch bei dem Uruguayer Luis Suarez von einem Wettbieten der spanischen Spitzenklubs Real Madrid und FC Barcelona zu hören. Zuletzt war von knapp 90 Millionen Euro Ablöse die Rede, ob Suarez' Neun-Spiele-Sperre nach der Beißattacke den Preis nachhaltig senkt, darf bezweifelt werden. Höchstens aus Image-Gründen könnten die Klubs nochmal ins Grübeln geraten. So soll Real Madrid neuerdings massiv an Rodriguez' Teamkollege Radamel Falcao baggern.

Vor der WM soll Champions-League-Sieger Real bereit gewesen sein, 85 Millionen Euro für den Profi des FC Liverpool auszugeben. Mittlerweile mischt auch Real-Rivale Barcelona mit, bietet laut der englischen Zeitung "The Sun" 50 Millionen Euro plus den chilenischen Nationalstürmer Alexis Sanchez, sodass sich das Suarez-Paket auf knapp 88 Millionen Euro belaufen würde. Die spanische Tageszeitung "El Mundo Deportivo" berichtete, dass sich Uruguays Torjäger bereits für einen Wechsel nach Barcelona entschieden habe.

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(sid)
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