Medienbericht Werder Bremen verkauft Stadionnamen für 30 Millionen Euro

Bremen · Aus Westerstadion wird Wohninvest Weserstadion: Als einer der letzten Klubs in der Fußball-Bundesliga verkauft Werder Bremen wohl seinen Stadionnahmen.

 Das Westerstadion in Bremen.

Das Westerstadion in Bremen.

Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Nach übereinstimmenden Medienberichten heißt das Weserstadion ab der kommenden Saison "Wohninvest Weserstadion". Ein entsprechender Zehnjahresvertrag über 30 Millionen Euro mit dem Immobilien-Unternehmen "Wohninvest Holding GmbH" werde demnach in Kürze unterschrieben.

Werder plant diesen unter Fans umstrittenen Schritt schon seit längerer Zeit. "Wir haben das Thema 'Naming-Right' ganz oben auf unserer Agenda. Es gibt den kreativen Weg mit einer Partnerschaft, bei der der Name Weserstadion erhalten bleiben kann oder aber den klassischen Weg, das Namensrecht an ein Unternehmen zu verkaufen", hatte Aufsichtsratschef Marco Bode zuletzt gesagt: "Das kommt natürlich auch auf die Interessen unseres künftigen Partners an, denn er bezahlt ja auch Geld für sein Engagement."

Zuletzt hatte das Oldenburger Versorgungsunternehmen EWE die Namensrechte am Weserstadion, verzichtete aber auf eine Umbenennung. Als erster Verein aus der höchsten deutschen Spielklasse hatte der Hamburger SV 2001 das Volksparkstadion auf den Namen AOL-Arena umgetauft.

(eh/sid)
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