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VfL Bochum: Thomas Letsch wird neuer Trainer

Klub bestätigt : Letsch wird neuer Trainer in Bochum

Fußball-Bundesligist VfL Bochum hat Thomas Letsch als neuen Trainer verpflichtet. Dies teilte der Klub am Donnerstag mit. Der 54-Jährige kommt vom niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim und erhält bei den Westfalen einen Vertrag bis 2024.

Thomas Letsch krempelte sofort die Ärmel hoch, ein paar Tage muss sich der neue Trainer des katastrophal gestarteten Bundesliga-Schlusslichts VfL Bochum aber noch gedulden. Am Donnerstag verkündete der Ruhrpott-Klub seine Verpflichtung, am Montag wird er erstmals das Training leiten - und seine Mission ist klar: Der Klassenerhalt.

„Unser großes Ziel ist es, dass der VfL Bochum auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielt“, sagte Letsch, der einen Vertrag bis 2024 erhielt: „Dafür werden wir sehr hart arbeiten.“ Der 54-Jährige wurde, wie die WAZ berichtete, für um die 300.000 Euro vom niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim losgeeist, und tritt beim VfL in die Fußstapfen von Thomas Reis.

Der einstige Erfolgscoach war vergangene Woche nach dem historischen Fehlstart mit sechs Pleiten aus sechs Spielen entlassen worden. Am vergangenen Sonntag holte Interimstrainer Heiko Butscher beim 1:1 gegen den 1. FC Köln den ersten Punkt der Saison.

Nach der Länderspielpause greift Letsch, der Co-Trainer Jan Fießer mitbringt, dann so richtig an. Im Auswärtsspiel bei DFB-Pokalsieger RB Leipzig wartet gleich zum Debüt am 1. Oktober (15.30 Uhr/Sky) ein harter Brocken.

Die Hoffnungen, die Bochums Vereinsobere in Letsch setzen, sind immens. Patrick Fabian, Bochums Geschäftsführer Sport, bezeichnete Letsch als „Wunschlösung“ und fügte an: „Wir sind zuversichtlich, dass es ihm als sehr kommunikativem Trainer gelingt, der Mannschaft neue Impulse zu geben und so gemeinsam mit dem gesamten Team, dem Staff und der Unterstützung der Fans den Turnaround zu schaffen.“

Letsch war unter anderem für Erzgebirge Aue, Austria Wien und in verschiedenen Funktionen bei RB Salzburg tätig gewesen, ehe er seit 2020 bei Vitesse arbeitete und den Verein im Vorjahr gar ins Pokalfinale führte. Letsch verfüge, so Fabian, „über die nötige Erfahrung im Profifußball und ist in der Lage, eine Mannschaft mit einer klaren Struktur und Spielidee zu formen.“

Auch Letschs Gespür bei der „Weiterentwicklung talentierter Spieler“ lobte der Sportchef. Doch Bundesliga-Abstiegskampf ist auch für Letsch eine neue Erfahrung.

(ako/sid)