TSG 1899 Hoffenheim: Julian Nagelsmann wirft Schiedsrichtern Beleidigung vor

"Dann sind wir Trainer wieder die Dummen": Nagelsmann wirft Schiedsrichtern Beleidigung vor

Trainer Julian Nagelsmann vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat dem Schiedsrichter-Gespann um Benjamin Brand (Unterspiesheim) beim 1:2 bei Schalke 04 vorgeworfen, ihn am Spielfeldrand beleidigt zu haben.

"Ich lasse mich nicht so gerne beleidigen", sagte der Coach bei "Sky". Der Fußballlehrer hatte nach dem Anpfiff noch heftig mit den Referees diskutiert. Welche Beleidigung genau und von wem gefallen war, wollte Nagelsmann allerdings nicht verraten.

Offensichtlich richtete sich Nagelsmann Ärger gegen Linienrichter Robert Schröder, der kurz nach dem Wechsel umgeknickt war und mit Verdacht auf einen Bänderriss ausgetauscht wurde. Für ihn sprang der Vierte Offizielle, Guido Kleve, ein.

"Da müssen Sie den Schiedsrichter fragen, der weiß Bescheid", sagte er auf eine entsprechende Frage des "Sky"-Reporters. Der Trainer war dabei sichtlich aufgebracht. "Oder fragen Sie direkt den Assistenten, der weiß es noch besser. Vielleicht sagt der was dazu, wahrscheinlich aber nicht. Ich habe auf jeden Fall keinen beleidigt."

Später legte Nagelsmann noch nach, erläuterte seine Andeutungen: "Ich habe nur mitgeteilt, dass ich gern einen Umgangston habe, wo keine beleidigen Worte drin sind. Das habe ich ihnen verklickert. Wenn sie es sagen wollen, sollen sie es sagen. Aber ich nicht. Dann sind wir Trainer wieder die Dummen. Aber die Schiedsrichter dürfen es scheinbar."

(can)