36.000 Euro wegen Körperverletzung: Strafbefehl gegen Arminen-Profi Brinkmann

36.000 Euro wegen Körperverletzung: Strafbefehl gegen Arminen-Profi Brinkmann

Bielefeld (rpo). Ansgar Brinkmann von Arminia Bielefeld flattert in den nächsten Tagen ein Strafbefehl über 36.000 Euro ins Haus. Der Profi ist wegen Körperverletzung ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.

Die Bielefelder Staatsanwaltschaft hat gegen den Fußball-Profi Ansgar Brinkmann Strafbefehl wegen Körperverletzung beantragt. Am Freitag wurde bekannt, dass dem Mittelfeldspieler vom Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld eine Geldstrafe in Höhe von 36 000 Euro droht. Sollte der 33-Jährige den Strafbefehl akzeptieren, wäre er vorbestraft. Lehnt der 33-Jährige allerdings die 120 Tagessätze von je 300 Euro ab, wird es zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung kommen. Im Falle einer Verurteilung droht dann sogar eine Haftstrafe.

Grund für die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind zwei Schlägereien, an der der Profi maßgeblich beteiligt gewesen sein soll. Die Ermittler werfen Brinkmann vor, im November vergangenen Jahres in einem Bielefelder Schnellrestaurant handgreiflich geworden sein und nur einen Monat später auf einer Gütersloher Eisbahn einen Wachmann angegriffen zu haben.

Neben dem Ärger mit der Justiz bahnt sich für den 33-Jährigen zudem Ärger mit seinem Arbeitgeber an. "Wenn es tatsächlich so weit kommt, dass er vorbestraft ist, werden wir uns über seinen Vertrag unterhalten müssen", sagte Arminias Sportdirektor Thomas von Hessen.

(RPO Archiv)
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