Schauinsland-Reisen-Cup 2019: Foul schockt die Zuschauer

Horrorfoul beim Hallenturnier : „Das hat richtig wehgetan“ - Keeper bricht Angreifer das Bein

Er wollte nur den Ball klären, stattdessen traf er einen Stürmer voll am Bein. Ein Horrorfoul bei einem Hallenturnier in Gummersbach hat nicht nur den Kommentator schwer mitgenommen.

Gerade läuft das Spiel zwischen dem SC Paderborn und dem FC Sheffield, als die Zuschauer in der Gummersbacher Schwalbe Arena den Atem anhalten. Sam Morley von Sheffield liegt auf dem Boden, er jault und wimmert. Wenige Sekunden zuvor hatte ihm der Torhüter des SC Paderborn im Zweikampf versehentlich das Bein gebrochen. Es war in einer Eins-gegen-Eins-Situation passiert. Morley rauschte auf den Torwart zu, der versuchte mit gestrecktem Bein zu klären und traf den Spieler voll. „Und das war viel Mann und kein Ball“, sagt der Kommentator bei Sky bis er erkennt, was wirklich passiert war. „Das hat richtig weh getan. Ooooh, Mmmmh. Aaaah. Oh mein Gott! Für alle zart besaiteten, zu denen ich mich auch zähle, nicht hinschauen, das sieht nach einem Beinbruch aus.“ Das Turnier wurde nach dem Vorfall mehrere Minuten unterbrochen. Der Spieler wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Hier geht es zu einem Video der Szene.

Bei Twitter wünschte Sheffield seinem Spieler schnelle Genesung. „Die besten Wünsche von deinen Teamkameraden“, steht in dem Posting. Auch der SC Paderborn wünschte stellvertretend gute Besserung. Torsten Lieberknecht, Trainer des MSV Duisburg, überreichte den Spielern von Sheffield ein Trikot, verbunden mit den besten Wünschen. Die Duisburger wurden in Gummersbach Zweiter. „Natürlich hätten wir das Endspiel auch gerne gewonnen, aber das Wichtigste ist, dass alle gesund geblieben sind“, sagte Lieberknecht nach dem Turnier mit Blick auf den eigenen Kader.

Beim Turnier mit dabei waren Arminia Bielefeld, der MSV Duisburg, der SC Paderborn, Fortuna Köln, der 1. FC Kaan-Marienborn sowie Sheffield FC, der sich den ältesten Fußballverein der Welt nennt. Mitgemischt hat beim Turnier auch Ex-Nationalspieler und Weltmeister von 2014, Lukas Podolski, der mit seinem Benefizteam „Poldi and Friends“ bei dem Turnier unweit seiner Heimatstadt Köln gegen eine andere Auswahl antrat.

(sef)
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