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Coronavirus: Freiburgs Trainer Christian Streich verzichtet auf Gehalt

Wegen Corona-Krise : Freiburgs Trainer Streich verzichtet auf Gehalt

Trainer Christian Streich, seine Assistenten und der Vorstand des Bundesligisten SC Freiburg verzichten aufgrund der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Auch bei den Profis deutet sich ein Gehaltsverzicht an.

Christian Streich und sein Trainerteam beim SC Freiburg verzichten in der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Das gilt auch für das Vorstandsteam des Bundesligisten, wie Finanzchef Oliver Leki im Interview der „Badischen Zeitung“ sagte. „Für Jochen Saier (Sportvorstand, Anm. d. Red.) und mich als Vorstände war klar, dass wir unseren Beitrag in dieser Krise leisten und mit dieser Einstellung vorangehen“, sagte Leki. „Das Gleiche gilt für Sportdirektor Klemens Hartenbach und das gesamte Trainerteam.“ Auch bei den Profis deutet sich ein Gehaltsverzicht an.

„Aus dem Profikader gibt es bereits positive Signale. Da müssen wir noch abschließende Gespräche führen. Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Konsens finden“, sagte Leki. Der 47-Jährige befürchtet, dass sich die Corona-Pandemie auch auf den Bau des neuen Freiburger Stadions auswirkt, das ursprünglich zum Start der neuen Spielzeit fertig sein sollte. „Die Pandemie wird sicherlich negative Auswirkungen auf den Zeitplan haben, soviel steht fest. Das Ausmaß der Verzögerungen lässt sich heute noch nicht seriös prognostizieren“, sagte er.

Gehe die Saison über den 30. Juni hinaus, werde die Situation aber über die Stadionfrage hinaus „kompliziert und hochkomplex“, sagte Leki und erläuterte: „Spielerverträge laufen aus, Transferperioden beginnen. Einzelne Spieler haben bereits heute bei anderen Vereinen einen Vertrag unterschrieben. All diese Fragen müssten neu geregelt werden. Nicht nur national, sondern auch auf Ebene der Uefa und der Fifa.“

Der Freiburger Spielbetrieb sei bis zum 30. Juni „sichergestellt“, betonte Leki. Wenn es aber auch danach über Monate hinweg „keine Fußballspiele mehr gäbe und sämtliche Einnahmen wegfallen würden, hätten auch wir große Probleme, die schnell existenziell werden können.“

(sid/dpa/old)