RB Leipzig: Vorstandschef Oliver Mintzlaff verteidigt Kredit von Red Bull

Vorstandschef sieht Klub als „Start-up-Unternehmen“ : Mintzlaff verteidigt Red-Bull-Kredit für RB Leipzig

134,2 Millionen Euro hat Red Bull in RB Leipzig investiert. Für Vorstandschef nichts ungewöhnliches, schließlcih sei RB ein „Start-Up-Unternehmen“. Außerdem bezeichnete er den Klub als einen der „transparentesten Fußballvereine“.

RB Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff hat die Kreditaufnahme von 134,2 Millionen Euro bei Hauptsponsor Red Bull verteidigt. „Dass wir als Start-up-Unternehmen einen Kredit aufnehmen mussten, um in Steine und Beine zu investieren, ist richtig. Aber würden wir heute – rein theoretisch – alles verkaufen, was hier geschaffen wurde, hätte der Verein ein ganz, ganz dickes Plus gemacht. Da würde ein hoher zweistelliger, vielleicht sogar dreistelliger Millionenbetrag überbleiben“, sagte der 43 Jahre alte Mintzlaff in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ (Freitag).

Mit den Zahlen aus dem Geschäftsbericht von 2017 will er offen umgehen, weil er RB als einer der „transparentesten Fußballvereine“ bezeichnet. „Das ist beispielsweise in Wolfsburg anders, weil die im Konzern konsolidieren“, betonte Mintzlaff vor dem DFB-Pokalfinale an diesem Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) gegen den FC Bayern München. „Wir verschleiern doch gar nichts. Wir würden gar keine Lizenz bekommen, wenn wir unsere Verbindlichkeiten nicht tilgen würden. Das machen andere Vereine auch, die es von anderen Geldgebern bekommen. Borussia Dortmund ist eine Aktiengesellschaft, Hertha BSC hat einen Investor ins Boot geholt, Schalke 04 hat Clemens Tönnies“, sagte Mintzlaff.

(lt/dpa)
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