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FC Bayern München: Franck Ribéry findet RB Leipzig gut

Neuer Bayern-Konkurrent : Ribéry findet Leipzig gut

Franck Ribéry von Rekordmeister Bayern München begrüßt die Abwechslung im Kampf um die Tabellenspitze der Bundesliga. Die Spitzenposition nimmt zurzeit Neuling RB Leipzig ein.

"Für uns ist es mal etwas anderes. Die letzten Jahre war es immer Bayern und Dortmund. Jetzt kommt da eine andere Mannschaft, steht auf Platz eins", sagte der französische Ex-Nationalspieler im Interview mit Eurosport.de.

Er freue sich, dass Leipzig so gut funktioniere und lobt: "Ich finde, Leipzig macht das gut - sie spielen ohne Druck frei auf, gewinnen, schießen viele Tore." Doch davon wollen sich die Münchner nicht beirren lassen und die Tabellenspitze schnell zurückerobern. Daran ließ Ribéry im Interview keine Zweifel: "Wir haben noch drei Spiele dieses Jahr, die müssen wir gewinnen auch gegen Leipzig. Dann sind wir wieder Erster."

Bevor Bayern München am 21. Dezember im Heimspiel auf Leipzig trifft, stehen noch die Partien gegen Wolfsburg und in Darmstadt an.

Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl (49) hat laut Ex-Assistenztrainer Michael Henke eine rosige Zukunft vor sich. Hasenhüttl, der den Aufsteiger RB Leipzig in dieser Saison übernommen und an die Spitze der Bundesliga geführt hat, habe "das Zeug zur Weltkarriere", sagte der 59 Jahre alte Co-Trainer des FC Ingolstadt im "Express"-Interview.

"Er hat ein überzeugendes Auftreten, ist immer gewillt, sich weiterzuentwickeln", fügte Henke hinzu. Er und Hasenhüttl kennen sich gut. Sie haben den FC Ingolstadt in der Saison 2014/15 gemeinsam in die Fußball-Bundesliga geführt.

Am Samstag sehen sie sich wieder, wenn die Schanzer im eigenen Stadion auf Leipzig treffen (15.30 Uhr/Live-Ticker). Und Henke weiß bestens Bescheid, was dann auf Tabellenschlusslicht Ingolstadt zukommt. Immerhin habe Hasenhüttl das Ingolstädter Erfolgsmodell mit nach Leipzig gebracht: "Guter Trainer, guter Typ."

Henke vergleicht Hasenhüttls Spielidee mit der von Jürgen Klopp, als der Dortmund übernommen hatte: "Es ist das Gegenpressing, es ist ein hoher läuferischer Aufwand, dafür brauchst du junge hungrige Spieler. Es geht um technische Qualität, gepaart mit Geschwindigkeit."

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Franck Ribery

(seeg/sid)