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Coronakrise: Auch RB Leipzig fürchtet Existenzkampf

Red Bull „stopft nicht jedes Loch" : Auch RB Leipzig fürchtet Existenzkampf durch die Coronakrise

Selbst der finanzstarke Fußball-Bundesligist RB Leipzig sieht durch die Spielpause in der Coronakrise einen Existenzkampf auf sich zukommen. Der Klub hat deshalb einschneidende Sparmaßnahmen veranlasst.

"Auch bei uns drückt der Schuh", sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in einer Telefon-Konferenz am Mittwoch: "Jeder, der immer noch glaubt, dass Red Bull jedes Loch stopfen kann, der hat unseren Weg nicht verstanden. Auch wir kommen irgendwann in eine Situation, dass wir das wirtschaftlich nicht auffangen können."

Deshalb leitete RB in den vergangenen Tagen Maßnahmen ein, die "drastische Einsparungen, Kürzungen und Streichungen von Investitionen und Kampagnen" beinhalteten, berichtete Mintzlaff. Sein oberstes Ziel sei es, dass niemand der über 400 Mitarbeiter "seinen Arbeitsplatz verliert".

In diesem, nächsten und übernächsten Monat könne man noch "die Gehälter pünktlich überweisen", so Mintzlaff, aber das sei bei einem längeren Bundesligaausfall fraglich. "Wir können nicht ewig den Spielbetrieb abbrechen, keine Einnahmen generieren und hohe Ausgaben haben", sagte der RB-Geschäftsführer: "Das ist einfache Mathematik, und die geht bei RB Leipzig genauso wenig auf wie bei den anderen Vereinen."

(ako/sid)