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Rainer Koch nach Keller-Aus „definitiv letztes Mal“ DFB-Interimspräsident

Beben beim DFB : Koch nach Keller-Aus „definitiv letztes Mal“ Interimspräsident

Nach dem angekündigten Rückzug von Präsident Fritz Keller wird Rainer Koch gemeinsam mit Peter Peters die Geschicke des DFB führen. Danach ist für Koch endgültig Schluss. Unmittelbar nach dem Beben beim DFB hat sich der 62-Jährige geäußert.

„Ich übernehme jetzt noch ein drittes (und definitiv letztes Mal) für eine sehr schwierige und auch nicht ganz kurze Zeit die Aufgabe der Interims-Präsidentschaft“, teilte 62-Jährige der ARD-Sportschau am Dienstag mit. Koch ergänzte: „Und danach ist die Mitwirkung als haftender Vorstand des DFB gemäß Paragraph 26 BGB für mich definitiv beendet.“

Kurz zuvor hatte der DFB bekanntgeben, dass er nach einer Außerordentlichen Sitzung des Präsidiums der Verband „Konsequenzen aus der anhaltenden Führungskrise gezogen und die Weichen für eine Neuaufstellung des DFB gestellt“ habe.

Demnach stellt Fritz Keller sein Amt als DFB-Präsident nach Abschluss einer Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht am kommenden Montag zur Verfügung. Neben weiteren personellen Veränderungen wurde auch mitgeteilt, dass Koch wie der zweite 1. Vizepräsident, Peter Peters, bis zu den nächsten Neuwahlen im Amt bleiben und als gleichberechtigte Interimspräsidenten fungieren werden. Koch werde beim nächsten Ordentlichen Bundestag, der voraussichtlich Anfang 2022 stattfinden soll, aber nicht mehr für das Amt des Vizepräsidenten für die Amateure kandidieren.

Koch hatte vom November 2015 bis April 2016 zusammen mit Reinhard Rauball schon mal den Verband kommissarisch geführt. Das wiederholte sich im April 2019 bis September 2019. Erster Vizepräsident Amateure ist Koch seit Oktober 2013, dem Präsidium gehört er seit 2007 an.

(dpa/old)