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Regionalliga Nord:: Preußen Münster nach 4:0 gegen Dresden auf Rang zwei

Regionalliga Nord: : Preußen Münster nach 4:0 gegen Dresden auf Rang zwei

Münster (dpa/lnw). Der SC Preußen Münster bleibt in der Regionalliga Nord dem Spitzenreiter FC Erzgebirge Aue auf den Fersen. Nach dem verdienten 4:0 (2:0)-Sieg über den Dresdner SC kletterte die Mannschaft von Trainer Stefan Grädler auf den zweiten Tabellenplatz. Vor 4.600 Zuschauern hatten Stephan Küsters (28.), Marek Lesniak (45./72.) und der vier Minuten zuvor eingewechselte Carlos Castilla (72.) die Preußen auf die Siegerstraße gebracht.

Dresden bleibt auf fremden Plätzen weiterhin ohne eigenen Treffer und damit in der unteren Tabellenhälfte. DSC-Trainer Matthias Schulz hatte mit Ronny Ernst, Rocco Milde und Thomas Schmidt drei Spitzen aufgeboten. Aber trotz zahlreicher Chancen blieb den Sachsen im fünften Saisonspiel zum vierten Mal ein Torerfolg verwehrt. Münsters Trainer Grädler freute sich stattdessen über den dritten überzeugenden und erfolgreichen Auftritt im Preußen-Stadion in Folge.

Düsseldorf nach 0:1 auf Abstiegsplatz

Fehlpass-Festival im Rheinstadion bei der 0:1 (0:0)-Heimpleite der Düsseldorfer Fortuna gegen das bisherige Regionalliga Nord-Schlusslicht SV Wilhelmshaven. Vor 3 500 Zuschauern erzielte Sebastian Wojcik in der 65. Minute für die Norddeutschen den Treffer des Tages. In einer niveaulosen Begegnung scheiterte auf Düsseldorfer Seite Guido Jörres in der 55. Minute mit einem Foulelfmeter an Wilhelmshavens Torwart Alexander Ogrinc. Die Düsseldorfer stehen mit ihrem neuen Trainer Aleksandar Ristic auf einem Abstiegsplatz. Wilhelmshaven gab mit dem ersten Saisonsieg die Rote Laterne an den Lüneburger SK ab.

Die größte Chance für die Gastgeber in der ersten Halbzeit hatte Regionalliga-Debütant René Kägebein vergeben. Der 19-Jährige war in der 13. Minute von Oleg Poutilo in Schussposition gebracht worden, scheiterte aber an Torwart Alexander Ogrinc. Die Düsseldorfer fanden kein Mittel, die vom früheren Bundesliga-Profi Heiko Bonan organisierte Wilhelmshavener Abwehr auszuspielen. Die wenigen Möglichkeiten machte Gäste-Torwart Ogrinc zunichte. Von Fortunas Neuverpflichtung Marcus Marin war nicht viel zu sehen. Beim Verlierer konnte sich nur Nachwuchsspieler René Kägebein ein Fleißkärtchen verdienen. Wilhelmshaven hatte in Alexander Ogrinc und Heiko Bonan seine stärksten Spieler.

(RPO Archiv)