Polizeikosten für Überwachung reisender Fußballfans gestiegen

23,6 Millionen Euro: Kosten für Überwachung reisender Fußball-Fans gestiegen

Die Personalkosten der Bundespolizei für die Überwachung reisender Fußballfans belief sich in der vergangenen Saison auf 23,6 Millionen Euro. Damit lag die Summe um fast drei Millionen Euro über der in der Saison 2015/16.

Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Seit 2012 erfasst die Bundespolizei diese Kosten. Der Höchstwert lag in der Spielzeit 2014/15 bei 29,0 Millionen Euro.

Hintergrund der Anfrage ist der Rechtsstreit zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Bundesland Bremen um die Beteiligung des Profifußballs an den Kosten für Polizei-Einsätze bei Hochrisikospielen. Zu Kosten der Bereitschaftspolizei der Länder liegen der Bundesregierung keine Informationen vor.

In der Saison 2016/17 kostete die Überwachung der zu Erstligaspielen reisenden Fans durch die Bundespolizei 7,8 Millionen Euro, bei Zweitliga-Spielen waren es 5,7 Millionen. Hinzu kommen die Kosten durch Spiele der 3. Liga, des DFB-Pokals, der europäischen Wettbewerbe und der Länderspiele.

(dpa)
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