Ernst Middendorp und Rüdiger Lamm sagen dem "Club" ab: Nürnbergs Präsident Roth will dennoch neue Strukturen

Ernst Middendorp und Rüdiger Lamm sagen dem "Club" ab : Nürnbergs Präsident Roth will dennoch neue Strukturen

Nürnberg (sid). Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg und das ehemalige Bielefelder Trainer-Manager-Gespann Ernst Middendorp und Rüdiger Lamm haben ihre Gespräche über eine künftige Zusammenarbeit überraschend abgebrochen. Wie der Bundesliga-Absteiger am Donnerstag mitteilte, sei es nicht möglich gewesen, beide Kandidaten gemeinsam zu verpflichten. Dies sei jedoch eine Grundvoraussetzung gewesen.

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p class="text">Dies ist jedoch offenbar nur die halbe Wahrheit. Am Ende waren es Middendorp und Lamm selbst, die dem "Club" auf Grund heftigsten Widerstands von Seiten der Fans eine Absage erteilten. "Ich habe in Nürnberg keine Chance mehr gesehen, effektiv zu arbeiten", erklärte Middendorp, der sich zudem noch mit seinem bisherigen Arbeitgeber VfL Bochum nicht über eine Vertragsauflösung einigen konnte.

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p class="text">Die angestrebte Verpflichtung von Middendorp und Lamm für Posten im Bereich der sportlichen Leitung und des Managements hatte in den vergangenen zwei Wochen in Nürnberg für heftige Diskussionen gesorgt. Die Fans des "Club" machten auf der Internetseite mobil gegen das Duo, drohten mit Vereinsaustritt und der Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Präsident Michael A. Roth, der Middendorp und Lamm als Wunschkandidaten bei der Schaffung neuer Strukturen bezeichnet hatte, machte klar, dass die Installierung einer neuen sportlichen Leitung trotz der jüngsten Entwicklung nicht in Frage stehe. Zuvor hatte der Teppichhändler die Fans noch zusätzlich mit der Aussage verärgert, wer gegen Middendorp und Lamm sei, "ist ein Club-Hasser und Bayern-Fan".

(RPO Archiv)
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