Matthäus will sich bei Abschiedsspiel mit Klinsmann versöhnen: Nationalmannschaft tritt gegen den FC Bayern an

Matthäus will sich bei Abschiedsspiel mit Klinsmann versöhnen: Nationalmannschaft tritt gegen den FC Bayern an

München/La Manga (dpa). Das offizielle Abschiedsspiel von Lothar Matthäus wird endgültig am 26. Mai in München stattfinden. Nach Angaben des FC Bayern wird der deutsche Meister an diesem Tag zu Ehren des Rekord-Nationalspielers im Olympiastadion gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft antreten, für die das Spiel der Auftakt der Vorbereitung auf die Europameisterschaft (10. Juni bis 2. Juli) in Belgien und den Niederlanden sein wird.

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p class="text">Nach dem Willen von Matthäus soll es im Olympiastadion zur öffentlichen Versöhnung mit Jürgen Klinsmann kommen. "Ich werde ihn auf jeden Fall einladen. Ich hoffe, dass er kommt", sagte der 38- Jährige am Wochenende während eines Internet-Chats im Trainingslager der Bayern im spanischen La Manga. Die Unstimmigkeiten zwischen den beiden Weltmeistern von 1990 seien ausgeräumt. "Jürgen und ich kommen gut miteinander aus. Unsere Differenzen sind längst vergessen", betonte Matthäus. Er war von Klinsmann zu dessen Abschiedsspiel im vergangenen Jahr in Stuttgart ebenfalls eingeladen worden, musste aber absagen, weil die Bayern drei Tage später in Barcelona das Champions-League-Finale gegen Manchester United bestritten.

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p class="text">Auch nach Abschluss seiner aktiven Karriere will Matthäus eine herausragende Rolle im deutschen Fußball spielen. "Dass ich eine Position als Bundestrainer bekommen werde, ist unklar. Auf Grund meiner Erfahrung könnte ich mir das schon vorstellen", antwortete er beim "Chatten" auf die Frage, ob er bei der WM 2006 Trainer der DFB- Auswahl sein werde. Der 38-Jährige, der im März in die USA zu den New York/New Jersey MetroStars wechseln wird, kann sich aber auch vorstellen, "dass ich später einen Job beim FC Bayern annehme".

Im Rückblick auf seine 20-jährige Profi-Karriere bereut Matthäus einzig und allein seinen Streit mit dem ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts, der vorübergehend zu seinem Ausschluss aus dem Nationalteam geführt hatte. "Ich würde alles noch mal so machen, wie ich es gemacht habe. Das einzige, was wirklich falsch war, war die öffentliche Auseinandersetzung mit Berti Vogts. Da wäre ein Vier- Augen-Gespräch besser gewesen. Das hätte nicht sein müssen. Da habe ich etwas falsch gemacht", erklärte Matthäus, der von Vogts vor der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich "begnadigt" worden war.

(RPO Archiv)
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