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Zwischenlandung in Edinburgh: DFB-Team saß zehn Stunden im Flieger fest – Ursache gefunden

Zwischenlandung in Edinburgh : DFB-Team saß zehn Stunden im Flieger fest – Ursache gefunden

Schreck fürs DFB-Team: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei ihrer Rückreise aus Island eine Zwischenlandung im schottischen Edinburgh einlegen müssen. Das Team stieg nach langer Wartezeit in einen Ersatzflieger um. Die Ursache steht inzwischen fest.

Turbulente Heimreise: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei ihrem Rückflug aus Island eine ungeplante Zwischenlandung in Edinburgh einlegen müssen. Dies gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag bekannt. Ein Ersatzflieger sei auf dem Weg nach Schottland, um die Delegation abzuholen und alle Spieler und Betreuer nach Frankfurt bzw. München zu bringen, teilte der DFB um 10.30 Uhr deutscher Zeit mit.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Uns geht’s gut. 👍🏼☕️ <br>Sicherheitscheck an der Maschine läuft… <a href="https://t.co/bUemCeBXt1">https://t.co/bUemCeBXt1</a></p>&mdash; Die Mannschaft (@DFB_Team) <a href="https://twitter.com/DFB_Team/status/1435826319049347074?ref_src=twsrc%5Etfw">September 9, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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"Das war weder spektakulär noch eine Notlandung. Wir haben von etwaigen technischen Problemen nichts mitbekommen", berichtete der Co-Interimspräsident des DFB, Rainer Koch.

An Bord von Flug KLJ2703 aus Reykjavik, der abrupt abgedreht war, um in Edinburgh zu landen, sei es ruhig geblieben - aus einem einfachen Grund. "Man konnte gar keine Angst haben, weil erst kurz vor der Landung die Durchsage kam, dass es einen Stopp wegen Wartungsarbeiten geben wird", sagte Koch: "Ich war nur überrascht, dass ich plötzlich die Häuser so scharf sehen konnte."

Der DFB sprach von einem folgenden "Sicherheitscheck an der Maschine", ohne näher auf die Umstände einzugehen. Alles laufe "sehr unaufgeregt, ruhig und professionell".

Im ersten Tweet um 6.07 Uhr hatte der DFB bereits über eine "sichere Zwischenlandung als Vorsichtsmaßnahme" informiert: "Safety first." Nicht mit an Bord war Kapitän Manuel Neuer, der wie Serge Gnabry und Joshua Kimmich am Donnerstagmorgen direkt von Reykjavik nach München flog.

Die Ursache für die außerplamnäßige Zwischenlandung war ein womöglich defekter Stromgenerator. Wie die litauische Charterfluggesellschaft KlasJet dem SID am Donnerstag mitteilte, hatten Bedenken bestanden, dass der Ersatzgenerator an Bord des Fluges KLJ2703 aus Reykjavik "nicht zuverlässig funktionieren" könnte.

"Die Crew hat daher gemäß der Sicherheitsprotokolle sowohl von Boeing als auch dem Unternehmen entschieden, den nächstgelegenen geeigneten Flughafen anzufliegen. Während des gesamten Prozesses waren die Passagiere zu keiner Zeit einem substanziell erhöhten Risiko ausgesetzt", sagte eine KlasJet-Sprecherin: "Die Landung wurde normal durchgeführt."

Einer ersten internen Untersuchung zufolge sei die Entscheidung der Crew "gemäß Vorschriften und gerechtfertigt" gewesen. Ursprünglich hätte die Maschine am 5.50 Uhr deutscher Zeit in Frankfurt landen sollen.

(kron/dpa)