„Wird einen tollen Job machen“ Ter Stegen erhofft sich von Völler Stabilität für den DFB

Düsseldorf · Barcelonas Torhüter kämpft um einen Stammplatz im DFB-Team und hat auch immer noch zu seinem Ex-Verein Borussia Mönchengladbach Kontakt.

 Torhüter Marc-Andre ter Stegen (r.) klatscht nach dem Spiel mit Joshua Kimmich ab.

Torhüter Marc-Andre ter Stegen (r.) klatscht nach dem Spiel mit Joshua Kimmich ab.

Foto: dpa/Federico Gambarini

Fußball-Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen setzt beim DFB auf einen Neuanfang mit Rudi Völler. „Ich hoffe und bin überzeugt, dass er dem DFB die Stabilität gibt, die der Verband braucht. Ich bin mir sicher, dass er einen tollen Job machen wird“, sagte der Keeper des FC Barcelona den TV-Sendern RTL/ntv. Er selbst habe natürlich den Anspruch nach der Verletzung von Manuel Neuer, die Nummer eins in der Nationalmannschaft zu sein. „Das habe ich auch jetzt schon über Jahre gesagt. Solange ich meine Leistung bringe, habe ich sehr gute Chancen, meine Minuten zu bekommen und die Nummer eins zu sein“, sagte der 30-Jährige.

Mit seinem Konkurrenten Manuel Neuer hatte er nach dessen Verletzung Kontakt. „Wir haben kurz geschrieben, ich habe ihm gute Besserung gewünscht, und ich hoffe, dass er schnellstmöglich zurückkommt. Wir haben einfach ein gutes Verhältnis gehabt, von daher ist es absolut schade, was passiert ist“, sagte der ehemalige Torhüter von Borussia Mönchengladbach. Bei ihm sei bezüglich der Risikosportarten alles vertraglich geregelt. „Ich kenne mich nicht damit aus, was in anderen Verträgen steht. In meinem Vertrag gibt es Sachen, vor allem die Extremsportarten, die ich nicht ausführen darf“, sagte ter Stegen.

Seit 2014 spielt der gebürtige Gladbacher für die Katalanen. Sein Vertrag läuft noch zweieinhalb Jahre. „Ich bin glücklich hier, meine Familie ist auch glücklich hier. Solange wir auf dem richtigen Weg sind, solange der Erfolg da ist, bin ich am richtigen Ort“, sagte ter Stegen. Dennoch habe er zur Borussia und zu Sportdirektor Roland Virkus eine spezielle Verbindung. „Ob Gladbach mich mit 40 aber noch haben möchte, ist eine andere Frage. Wir sind immer mal wieder im Austausch. Borussia ist immer etwas Besonderes. Eines der wenigen Teams, zu dem ich immer hinhören würde“, betonte der Schlussmann.

(lonn/dpa)
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