Manuel Neuer fällt bei ersten Länderspielen des Jahres wie erwartet aus

Verletzter Nationaltorwart: Neuer fällt bei ersten Länderspielen des Jahres wie erwartet aus

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird definitiv ohne Kapitän Manuel Neuer in das WM-Jahr starten müssen. Der Bayern-Torwart laboriert seit Monaten an einer Fußverletzung.

Der seit einem halben Jahr verletzte Torwart des FC Bayern München wird nach einem weiteren Mittelfußbruch erwartungsgemäß nicht bis zu den Länderspielen Ende März gegen Spanien und Brasilien fit, wie Joachim Löws Co-Trainer Thomas Schneider am Mittwoch in Sotschi der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. "Die Spiele sind in knapp vier Wochen, das wird nicht funktionieren", sagte Schneider nach Abschluss eines Workshops für die 32 teilnehmenden WM-Nationen.

Schneider hat den 31 Jahre alten Neuer am vergangenen Wochenende getroffen. "Er sagte mir, es sieht gut aus bei ihm." Trotzdem müsse Neuer erst wieder in einen Trainingsrhythmus kommen und danach im Vereine einige Spiele bestreiten. "Das wäre viel zu früh und fehl am Platze, hier einen Druck aufzubauen", sagte Schneider mit Blick auf die Länderspiele am 23. März in Düsseldorf gegen Spanien sowie vier Tage später in Berlin gegen Rekordweltmeister Brasilien.

Für die am 14. Juni beginnende WM-Endrunde in Russland ist das Trainerteam um Bundestrainer Löw aber weiterhin zuversichtlich. Neuer sei ein Torwart, der nach dem Einstieg ins Mannschaftstraining relativ schnell wieder sehr gutes Niveau erreichen könne, sagte Schneider: "Wenn Manu fit ist, ist er der beste Torhüter der Welt."

Auf der Position im Tor sieht Schneider insgesamt keine Probleme für die Nationalmannschaft. Zumal sich Marc-André ter Stegen, der Neuer aktuell als Nummer 1 ersetzt, hervorragend entwickelt habe. "Marc hat einen sensationellen Confed Cup gespielt. In den letzten Monaten hat er beim FC Barcelona nochmal zugelegt und unfassbar gute Spiele gemacht. Er hat sich auch bei uns in der Nationalmannschaft etabliert und super stabilisiert. Er verkörpert absolute Weltklasse."

(dpa)
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