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EM 2021: Uefa beschließt Vergrößerung der Kader - Mehr Optionen für Joachim Löw

Uefa beschließt Vergrößerung der Kader : Löw darf drei Spieler mehr für die EM nominieren

Bundestrainer Joachim Löw kann bei der anstehenden Europameisterschaft auf einen größeren Pool an Spielern zurückgreifen. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie dürfen die Kader von 23 auf 26 Spieler aufgestockt werden.

Bundestrainer Joachim Löw darf 26 statt wie bisher 23 Spieler mit zur Fußball-Europameisterschaft nehmen. Diese Ausweitung des Turnier-Kaders beschloss das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) am Dienstag angesichts der Coronavirus-Pandemie. Damit sollen die Risiken für die Teams verringert werden, durch positive Testergebnisse und Quarantäne-Maßnahmen in Probleme zu geraten. Für jedes einzelne Spiel dürfen die Trainer weiter 23 Spieler inklusive drei Torhütern berufen.

Am 1. Juni endet die Nominierungsfrist der Uefa für das Turnier. Sollten sich danach Spieler schwer verletzen, an Covid-19 erkranken oder als enger Kontakt positiver Personen gelten, dürfen diese vor dem ersten EM-Spiel der jeweiligen Mannschaft ausgetauscht werden. In den neuen Regularien darf zudem während des Turniers auch ein neuer Torwart berufen werden, falls nur noch ein oder zwei Keeper von der Kaderliste verfügbar sind. Ein Spieler, der auf der Kaderliste ersetzt wurde, darf nicht wieder für das Turnier zurückkehren.

Die Uefa legte zudem weitere Corona-Regularien für die EM (11. Juni bis 11. Juli) fest. Ein Team braucht maximal 13 einsatzfähige Spieler, darunter einen Torwart, damit eine Partie gestartet wird. Sollte eine Mannschaft dieses Kontingent nicht erreichen, kann ein Spiel um bis zu 48 Stunden verschoben werden, falls es im Turnierkalender eingeplant werden kann.

Wenn eine Verlegung unmöglich ist, trifft die Disziplinarkommission der Uefa eine Entscheidung. Das Team, das verantwortlich für die Absage ist, wird mit 0:3 als Verlierer gewertet.

Deutschland spielt in der Vorrunde am 15. Juni gegen Weltmeister Frankreich, am 19. Juni gegen Europameister Portugal und am 23. Juni gegen Ungarn in München. Die Uefa hatte bereits beschlossen, dass die Mannschaften in der regulären Spielzeit fünf statt drei Ersatzspieler einsetzen können. Am 18. oder 19. Mai will Bundestrainer Löw das DFB-Aufgebot bekanntgeben.

(dpa/old)