Remis gegen Rumänien: Deutsche U19 bangt um EM-Endrunde

Remis gegen Rumänien : Deutsche U19 bangt um EM-Endrunde

Der Traum der U19-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) von der EM-Teilnahme in Estland ist so gut wie geplatzt. Beim EM-Qualifikationsturnier in Serbien kam die Mannschaft von Bundestrainer Horst Hrubesch nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Serbien auch im zweiten Spiel in Novi Sad gegen Tabellenführer Rumänien nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

Durch den 1:0 (0:0)-Erfolg der Serben im Duell gegen Tabellenschlusslicht Ungarn, bleiben der DFB-Auswahl nur noch theoretische Chancen.

"Wir müssen wohl davon ausgehen, dass wir raus sind. Wir werden trotzdem in das nächste Spiel gehen und unsere Arbeit wie gewohnt machen", sagte ein enttäuschter Hrubesch.

Dabei sah kurz vor dem Ende alles nach dem wichtigen Erfolg aus, nachdem der Stuttgarter Antonio Rüdiger in der 87. Minute nach einer Ecke die Führung für Deutschland erzielt hatte. Der Gegentreffer von Adrian Putanu in der ersten Minute der Nachspielzeit ließ die Euphorie in den deutschen Reihen allerdings schlagartig abebben.

Mit nur zwei Punkten aus zwei Spielen rutschte die DFB-Auswahl hinter Rumänien (4) und Serbien (4) auf Platz drei der Gruppe ab. Aus eigener Kraft können die Deutschen das Ticket für die Endrunde in Estland, an der nur der Erstplatzierte jeder Qualifikationsgruppe teilnehmen darf, nicht mehr erreichen.

Am Mittwoch benötigen die DFB-Junioren im letzten Spiel gegen Ungarn (17.00 Uhr) nicht nur einen Erfolg mit mindestens fünf Toren Abstand, sondern müssen zudem auf ein Unentschieden in der Parallelbegegnung zwischen Bulgarien und Serbien hoffen.

(sid)