MSV Duisburg: Zebras präsentieren Abwehrhoffnung Lachheb

MSV Duisburg: Zebras präsentieren Abwehrhoffnung Lachheb

Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste. Demzufolge dürften die Fans des MSV Duisburg und Trainer Olli Reck viel Spaß an Neuzugang Adli Lachheb (Erzgebirge Aue) haben. Der 24-Jährige Tunesier überzeugte bei seiner offiziellen Vorstellung in der MSV-Arena nicht nur durch seine hervorragenden Deutschkenntnisse, sondern auch mit seiner aufgeräumten Art. Ein Typ ganz nach dem Geschmack von Sportdirektor Ivica Grlic.

Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste. Demzufolge dürften die Fans des MSV Duisburg und Trainer Olli Reck viel Spaß an Neuzugang Adli Lachheb (Erzgebirge Aue) haben. Der 24-Jährige Tunesier überzeugte bei seiner offiziellen Vorstellung in der MSV-Arena nicht nur durch seine hervorragenden Deutschkenntnisse, sondern auch mit seiner aufgeräumten Art. Ein Typ ganz nach dem Geschmack von Sportdirektor Ivica Grlic.

Herr Grlic, der Name Adli Lachheb wurde lange gehandelt. Wie zufrieden sind Sie, dass der Transfer nun unter Dach und Fach ist?

Ivica Grlic Ich freue mich sehr, dass wir diesen Transfer realisieren konnten. Adli ist ein Spieler, der uns mit seinen Qualitäten weiterhelfen kann.

Wie ist denn Ihr erster Eindruck von Stadt und Stadion, Herr Lachheb?

Adli Lachheb Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Ich habe nun zwei Jahre Vertrag in Duisburg und will meine Leistung bringen. Der MSV hat sich für mich entschieden, nun liegt es an mir zu zeigen, dass diese Entscheidung die richtige war.

Sie, Herr Grilic,sprachen eben von den Qualitäten des Spielers: Welche Qualitäten bringt Adli Lachheb mit, die dem MSV weiterhelfen können?

Grlic Wir haben uns lange mit dem Spieler unterhalten, über gemeinsame Ziele gesprochen. Ich will Typen in der Mannschaft, die sich für das Team zerreißen, die sich schnell einfügen. Bei Adli mache ich mir überhaupt keine Sorgen, dass dies nicht gelingen könnte.

Durch den Abgang von Bruno Soares dürfte die Position von Adli Lachheb vorgegeben sein. Er ist doch als Mann für die erste Elf geholt worden?

Grlic Die endgültige Entscheidung liegt natürlich beim Trainer. Aber wir haben ihn sicherlich nicht für die Bank geholt.

In Aue haben Sie, Herr Lachheb, bisher das beschauliche Erzgebirge erlebt. Jetzt zieht es Sie in die Großstadt. Welche Ziele verfolgen Sie damit persönlich und sportlich?

Lachheb Man wächst mit seinen Aufgaben. Wenn ich nach einer kleinen Lösung gesucht hätte, wäre ich in Aue geblieben. Der MSV ist eine große Nummer im deutschen Profifußball, Duisburg ist eine große Stadt. Ich habe entschieden, es ein bisschen größer zu versuchen, mich weiterzuentwickeln. Welche sportlichen Ziele sich der MSV setzt, muss die Vereinsführung entscheiden. Ich als Spieler habe die Aufgabe, die bestmögliche Leistung zu bringen.

Wie steht es um Karriere in der Nationalmannschaft? Haben Sie diesbezüglich noch Ziele?

Lachheb Ich hatte bereits eine Einladung des tunesischen Verbandes, dann kam der arabische Frühling. Die Zeit wird zeigen, wohin der Weg führt. Aber sicherlich ist es mein Ziel, für mein Land zu spielen.

Gibt es für Sie sportliche Vorbilder?

Lachheb Als Innenverteidiger sicherlich Lucio, als Fußballer generell Zinedine Zidane.

Sie sind alleine nach Duisburg gekommen. Ihre Familie lebt in Tunesien, Sie sind Single. Dürfen sich die weiblichen MSV-Fans Hofffnungen machen?

Lachheb (lacht) Schauen wir mal...

(boett)
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