VfL Bochum der nächste Gegner des MSV Duisburg

MSV Duisburg : Mit Robin Dutt in ruhiges Fahrwasser

Seit der ehemalige DFB-Sportdirektor beim VfL Bochum auf der Bank sitzt, geht es beim nächsten Gegner des MSV Duisburg wieder aufwärts. Der Gast steht nach dem 0:2 zum Start gegen Köln aber wie die Zebras unter Druck.

Kevin Wolze, der Kapitän des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg, schaute sich am vergangenen Samstag das Spiel zwischen den VfL Bochum und dem 1. FC Köln am Fernseher an. „Ich fand Bochum besser als Köln“, so Wolze, der mit den Zebras am Samstag an der Wedau auf den VfL trifft.

Auch die Bochumer sahen sich bei der 0:2-Niederlage gegen den Erstliga-Absteiger unter Wert geschlagen. Somit stehen die Gäste am Samstag genauso unter Druck, wie der MSV, der am Montag bei Dynamo Dresden mit 0:1 verloren hatte. Mit einer zweiten Niederlage in Folge wäre der Saisonstart verpatzt.

Robin Dutt, Trainer des VfL Bochum. Foto: WAZ FotoPool

Das will auch Robin Dutt vermeiden, entsprechend deutlich nimmt der Trainer des VfL Bochum seine Mannschaft in die Pflicht. „In Duisburg wollen und müssen wir gewinnen“, bekräftigt der 53-Jährige. Dutt. Er ist seit Februar an der Castroper Straße im Amt, rettete den VfL in der vergangenen Saison vor dem Abstieg und führte das Team am Ende noch auf den sechsten Platz.

Der ehemalige DFB-Sportdirektor steht beim VfL Bochum nicht nur für Erfolg, sondern auch für Ruhe. Mit Robin Dutt erreichte der Verein in einer turbulenten Saison mit den Entlassungen der Trainer Gertjan Verbeek, Ismail Atalan und Jens Rasiejewski sowie des Sportdirektors Christian Hochstätter ruhiges Fahrwasser.

Vor einem Jahr hatten die Bochumer das Ziel Aufstieg offensiv proklamiert, nun schlagen sie wesentlich moderatere Töne an. „Wir sind gut beraten, den Ball flach zu halten. Wir wollen nicht mehr so eine turbulente Saison haben“, sagte VfL-Kapitän Stefano Celozzi während der Vorbereitung auf die Saison.

Dennoch: Der VfL zählt wieder zum Kreis der Mannschaften, die das Zeug dazu haben, um einen der vorderen Plätze mitzuspielen. In der Vorbereitung ließen die Bochumer auch mit guten Ergebnissen gegen zum Teil namhafte Gegner aufhorchen.

In der Liga gab es nun erst einmal ein schlechtes Ergebnis. Gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln vergab der VfL zahlreiche Chancen, ehe Maxim Leitsch mit einem kuriosen Eigentor kurz vor der Pause die Niederlage einleitete.

In Zeiten, in denen viel über Spielsysteme und Abwehrketten diskutiert wird – so viel zur zu erwartenden taktischen Ausrichtung des VfL Bochum in Duisburg am Samstag. Es wird vermutlich eine 4-2-3-1-Formation sein. Bleibt abzuwarten, wie die Ketten-Reaktion von Ilia Gruev, Trainer des MSV Duisburg, aussehen wird.

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