MSV Duisburg Spieler des MSV bei Konkurrenz heiß begehrt

Duisburg · Sören Brandy wechselt zu Union Berlin, Anthony Jung nach Leipzig. Nahezu minütlich flammen seit dem feststehenden Zwangsabstieg des MSV Duisburg neue Wechselmeldungen auf.

MSV-Fans trauern nach Lizenzentzug
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Das ehrgeizige Vorhaben, das Jürgen Marbach im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz formulierte, "rund 15 Spieler" des aktuellen Kaders halten zu können, erscheint in Anbetracht des regen Interesses fraglich. Der Wechsel von Goran Sukalo nach Fürth scheint bereits festzustehen. Auch das Interesse von Fortuna Düsseldorf an Maurice Exslager und Dustin Bomheuer scheint ernsthafter Natur zu sein. Dass auch Spieler wie Felix Wiedwald, der mit Klubs aus dem Ausland und auch dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht wird, sowie Timo Perthel (Mainz, Braunschweig und Bielefeld sollen interessiert sein) und Branimir Bajic den Verein im Falle eines Zwangsabstiegs verlassen würden, stand bereits fest.

Vermehrt rücken aber auch Spieler in den Fokus der Konkurrenz, bei denen sich der MSV eine gute Verhandlungsposition erhoffte. Das Beispiel Anthony Jung verdeutlicht das. Der 21-Jährige, der gerade erst nach Duisburg gewechselt war, soll sich mit RB Leipzig über einen Dreijahresvertrag einig sein. Benjamin Hübner wechselt offenbar zum SV Sandhausen, der den Startplatz des MSV in der Zweiten Liga wahrnehmen wird. Andere Spieler wie Kevin Wolze oder Ranisav Jovanovic bekannten sich derweil zum MSV. Aber auch ihr Abgang ist nicht auszuschließen.

Trainer Kosta Runjaic will noch nicht über seine eigene Zukunft sprechen, wenngleich er einen Verbleib beim MSV auch in Liga drei nicht kategorisch ausschließt. Der Verbleib des Trainers dürfte jedoch auch damit zusammenhängen, welches Personal ihm zur Verfügung gestellt wird. Will der MSV seinen Erfolgstrainer behalten, muss er sich beeilen.

(sef)
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