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Niederrheinpokal: MSV Duisburg zieht nach 5:1-Sieg in Velbert ins Viertelfinale ein

Ademi trifft doppelt in Velbert : MSV dreht Rückstand und zieht ins Niederrheinpokal-Viertelfinale ein

Der MSV Duisburg steht im Viertelfinale des Niederrheinpokals. Beim Oberligisten SSVg Velbert tut sich der Drittligist lange schwer. Vor allem in der ersten Halbzeit präsentieren sich die Zebras schwach. Aziz Bouhaddouz wird verletzt ausgewechselt.

Duisburgs Trainer Hagen Schmidt machte vor dem Niederrheinpokal-Achtelfinale der SSVg Velbert deutlich, welchen Stellenwert der Wettbewerb für ihn und den gesamten Verein hat. „Es ist für uns ein wichtiger Wettbewerb, den wir gewinnen wollen“, sagte der 52-Jährige und kündigte an, dass man das Spiel „hochkonzentriert angehen“ werde. Schließlich winken durch den Pokalsieg und dem damit verbundenen Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals wichtige Einnahmen.

Davon war vor 700 Zuschauern zu Beginn jedoch nichts zu sehen. Der Drittligist tat sich schwer gegen die Velberter – und verhinderte dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang das nächste peinliche Pokal-Aus. Beim Oberliga-Tabellenführer, der Duisburg vor zwei Jahren sensationell aus dem Pokal geworfen hatte, kam der MSV zu einem erst am Ende deutlichen 5:1 (1:1)-Erfolg und zog ins Viertelfinale ein.

Die Zebras suchten nach sieben Spielerwechseln gegenüber der 1:2-Niederlage in Braunschweig lange nach ihrem Rhythmus. Das Team von Trainer Schmidt zeigte jedoch allenfalls nur Ansätze, auch aufgrund technischer Unzulänglichkeiten, Ungenauigkeiten und zu vieler langer Bälle kam der Favorit nicht zu Möglichkeiten. Zu allem Überfluss verletzte sich Aziz Bouhaddouz nach einer guten halben Stunde. Für den Angreifer, mit neun Saisontreffern zweitbester Torjäger der Zebras, kam Alaa Bakir in die Partie.

Und es kam noch dicker für den Drittligisten: Einen Fehler in der Duisburger Defensive nutzte Anil Aydin zur Führung für die Gastgeber (42.). Doch der MSV fand die richtige Antwort auf die Rückschläge. Nach schöner Vorarbeit vom eingewechselten Bakir traf Orhan Ademi in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs aus halbrechter Position zum glücklichen Ausgleich.

Nach der Pause kam Duisburg mit deutlich mehr Druck aus der Kabine. Einen Kopfball von Tobias Fleckstein nach einer Ecke von Kolja Pusch lenkte Velberts Torhüter Marvin Gomoluch zunächst über die Latte (47.). Wenige Minuten später war Gomoluch aber machtlos. MSV-Kapitän Moritz Stoppelkamp bediente Ademi, der zum 2:1 einschob (56.). Kurz darauf erhöhte Stoppelkamp per Elfmeter auf 3:1 (59.).

Plötzlich lief der Ball gut durch die Reihen der Zebras, Velbert hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen. Stattdessen legte Duisburg nach: Marvin Ajani (67) und Bakir schraubten das Ergebnis auf 5:1.

Für den MSV geht es am Samstag, 5. März, in der Liga mit dem Heimspiel gegen Viktoria Köln weiter.

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MSV im Niederrheinpokal 2021/22:
1. Runde: Rheinland Hamborn - MSV 0:5
2. Runde: Hellas Krefeld - MSV 0:8
3. Runde: SV Sonsbeck - MSV 0:3
Achtelfinale: SSVg Velbert - MSV 1:5

MSV: MSV: Jo Coppens – Tobias Fleckstein, Marlon Frey, Oliver Steurer - Leroy Kwadwo, Marvin Ajani (73. Julian Hettwer), Kolja Pusch (77. Caspar Jander), Niclas Stierlin (77. Marvin Knoll), Moritz Stoppelkamp - Orhan Ademi, Aziz Bouhaddouz (37. Alaa Bakir)

Tore: 1:0 Anil Aydin (42.), 1:1 Orhan Ademi (45.+2), 1:2 Ademi (56.), 1:3 Moritz Stoppelkamp (59./Foulelfmeter), 1:4 Marvin Ajani (67.), 1:5 Alaa Bakir (88.)

Zuschauer: 700

Das Achtelfinale im Überblick:
VfR Krefeld-Fischeln (Landesliga Niederrhein) - Rot-Weiss Essen (Regionalliga) 1:9
SC Velbert (Oberliga Niederrhein) - Wuppertaler SV (Regionalliga) 1:7
SC Kapellen-Erft (Landesliga N.) - Spvg Schonnebeck (Oberliga N.) 2:5 n.V.
Blau-Weiß Dingden (Landesliga N.) - ETB Schwarz-Weiß Essen (Oberliga N.) 0:5
SSVg Velbert (Oberliga N.) - MSV Duisburg (3. Liga) 1:5
1. FC Monheim (Oberliga N.) - SV Straelen (Regionalliga) 0:1
9. März: TVD Velbert (Oberliga N.) - FC Kray (Oberliga N.)
16. März: 1. FC Bocholt (Oberliga N.) - 1. FC Kleve (Oberliga N.)

(old)